DAS OPERNMAGAZIN – TEAM

Hinter DAS OPERNMAGAZIN steht ein Team von Autorinnen und Autoren, die von den verschiedensten Theaterpremieren, Konzerten, Ballett- und Liederabenden aus dem gesamten deutschsprachigen Raum und darüber hinaus berichten. Zudem finden auch immer wieder Beiträge von Gastautoren/-innen Einzug in das OPERNMAGAZIN. Und natürlich unsere große „Portrait“ Reihe, in der wir Künstlerinnen und Künstler im persönlichen Gespräch vorstellen. Die große Fülle an Beiträgen und Artikeln ist die Leistung des gesamten Redaktionsteams. Wir stellen uns vor.


Detlef Obens

Herausgeber vom DAS OPERNMAGAZIN und Autor

Detlef Obens/DAS OPERNMAGAZIN – Foto @ Jan-Philipp Behr

Musik spielt in meinem Leben eine Rolle, soweit ich zurückdenken kann. Besonders fallen mir dabei die Neujahrstage meiner Kindheit ein, wenn mein Vater das alljährliche Konzert zum Beginn eines neuen Jahres aus Wien am Fernseher verfolgt hat. Diese Tradition habe ich beibehalten.

Mein erster Opernbesuch war Anfang der 1980er-Jahre in meiner Heimatstadt Dortmund. Am Theater der Stadt gab man zu der Zeit eine mich für diese Kunstform prägende Inszenierung der Oper „Eugen Onegin“. Sicher keine „leichte“ Einstiegskost für einen damals noch recht unbedarften Opernbesucher. Aber ab diesem Abend war die Oper zu einem wichtigen Bestandteil meines Lebens geworden. Wie viele Opern- und Konzertaufführungen ich in den letzten vier Jahrzehnten gesehen habe, kann ich nicht mehr sagen. Unzählige.

Die Jahre vergingen und irgendwann entschied ich mich dazu — nach langem Überlegen — selbst einmal über eine soeben erlebte Opernaufführung zu schreiben. Zunächst waren es Gastartikel für andere Print- und Internetmedien. Aber über die Jahre wurden es immer mehr.

2010 dann mein erster eigener Opernblog. 2011 wurde aus diesem zu Beginn noch relativ überschaubaren Blog das heutige DAS OPERNMAGAZIN. Ein besonders Anliegen waren mir auch immer die OPERNMAGAZIN-Portraits, in denen ich Künstlerinnen und Künstler aus der gesamten Opern- und Klassikszene zu Interviews getroffen habe und natürlich weiterhin treffe. Es waren in über 10 Jahren eine Vielzahl von persönlichen Begegnungen mit Menschen, die uns die herrliche Kunst der Oper und der Klassik tagtäglich nahe bringen. Für mich ist das auch immer wieder meine Art, diesen Künstlerinnen und Künstlern DANKE zu sagen, für das, was sie uns an oftmals unwiederbringlichen und beeindruckenden Abenden bieten.

DAS OPERNMAGAZIN ist für alle gedacht: für die vielen Tausenden Leserinnen und Leser und für die künstlerisch tätigen Menschen, die es erst möglich machen, dass wir darüber schreiben und berichten dürfen.


Angelika Matthäus

Autorin

Angelika Matthäus

Damals, vor langer Zeit, als ich mit sieben Jahren meine erste Oper besuchte — es war „Hänsel und Gretel“ im Staatstheater Wiesbaden — wusste ich sicher noch nicht, dass ich mich einmal so für die Oper begeistern würde, wie ich es jetzt tue. Später im Musikunterricht, bei dem wunderbarsten aller Musiklehrer Herrn Ziehbarth, lernten wir ganze Mozartopern auswendig. Vielleicht der Grund, warum das heute nicht meine liebsten sind, langsam nähere ich mich aber wieder an.

Meine große Liebe gilt den Barockopern, der für mich logische Weg dahin führte über den Jazz. Beides, Oper und Jazz, bekomme ich in meiner Stadt Frankfurt am Main geradezu auf dem Silbertablett kredenzt. Meine Lieblingsoper? Don Carlos. Oder die „Tosca“? Oder doch „Die tote Stadt“? Oder alles von Wagner (na ja, „Der fliegende Holländer“ vielleicht nicht so) und Richard Strauss. Ich muss mich ja nicht entscheiden.


Marco Stücklin

Autor und OPERNMAGAZIN-Redaktion Schweiz

Marco Stücklin

Als ich vor 40 Jahren meine erste Opernaufführung „Tosca“ mit Mara Zampieri in Basel erlebte, war ich sofort von dieser magischen Welt des Musiktheaters fasziniert. Seither durfte ich viele Hundert Opern- und Ballettaufführungen mit allen großen Sängern der jeweiligen Zeit im In- und Ausland erleben, sowie unzählige Konzerte mit Solisten aus aller Welt.

Ganz besonders faszinierend sind für mich die jungen Sänger und Musiker und das Mitverfolgen deren Karrieren. Wie oft konnte man schon früh eine tolle Stimme oder ein besonderes Talent entdecken und sich über die dann folgende große Karriere freuen.

Es entstanden viele Begegnungen und Freundschaften mit den verschiedensten Künstlern. Nun die Möglichkeit zu haben, für DAS OPERNMAGAZIN meine Eindrücke zu teilen und über die aktuellen Aufführungen zu berichten, sowie in interessanten Gesprächen mit berühmten und aufstrebenden Künstlern etwas hinter die Kulissen zu schauen, ist mir ein großes Vergnügen.


Phillip Richter

Autor

Phillip Richter

Phillip Richter, geboren 1991 und wohnhaft in Frankfurt am Main, berichtet seit Anfang 2019 für DAS OPERNMAGAZIN. Gleich, ob er eine glamouröse Opernpremiere bei den Osterfestspielen Salzburg oder eine kammermusikalische Rarität im Nordharzer Städtebundtheater Halberstadt besucht; für ihn kommt es gar nicht darauf an, wie prestigeprächtig sich ein Festival klassischer Musik in der Außenwirkung gibt, denn er hat erfahren, dass es auch an unkonventionellen Aufführungsstätten zu herausragenden künstlerischen Leistungen kommen kann. Seinen Schwerpunkt bilden die Opernaufführungen von Wagner, Strauss und Mozart, jedoch reizen Phillip Richter stets unbekannte und außergewöhnliche Aufführungsorte und gerade jene Konzerthäuser, die sonst nicht im Fokus der Öffentlichkeit stehen.

Im echten Leben arbeitet Phillip Richter als Bauingenieur für den Ausbau der Schieneninfrastruktur der Deutschen Bahn und betätigt sich musikalisch als ehrenamtlicher Kirchenmusiker an der Orgel kleinerer Gemeinden in Südhessen.


Marion Nevoigt

Autorin

Marion Nevoigt

Ich bin Marion Nevoigt, geb. 1955 in Hamburg und war schon in der Schule auffällig mit kleinen Geschichten und Gedichten, das verlor sich allerdings ein wenig in der Pubertät, bis ich dann beruflich doch „was mit Schreiben“ machte. Mit Anfang 20 nach Berlin gezogen, um als freie Journalistin zu arbeiten, bin ich auch viel für ein Reisebüro in München als Hoteltesterin in Afrika gereist, mit Rezensionen dazu. Musik war meins, aber eher die aktuellen Künstler, Gruppen, die nicht jeder toll fand …

Dann wurde ich über meinen Springer Verlag einbestellt in die Berliner Philharmonie, um über ein Konzert mit Senatsempfang zu berichten und erlebte dort die „Bilder einer Ausstellung“ von Mussorgsky und war einfach fasziniert und infiziert! Leider ergab sich durch Lebensumstände keine Laufbahn in dieser Richtung. Zwischendurch bin ich wieder in die norddeutsche Heimat gezogen, verheiratet, geschieden — zweifache Mutter, dann doch wieder in meine 2. Heimatstadt Berlin zurückgekehrt für einige Jahre.

Wenn es die Zeit dort erlaubte, besuchte ich oft und gern Opern, Konzerte und alles was mein Geist gern aufnahm. Eine vielfältige Welt ganz für mich und meine Seele eröffnete sich neben der Schreiberei mit eigenem Buch und auch als Ghostwriter für andere. So lernte ich auch Detlef Obens kennen und später sein OPERNMAGAZIN.

Nun aber doch seit einigen Jahren endgültig an der Elbe gestrandet um meine Rente zu geniessen und für das Opernmagazin noch ein wenig den Griffel zu schwingen, mir etwas wunderbare Musik zu gönnen und mit tollen Menschen zusammen zu arbeiten, das ist ein absolut befriedigender Lebensabschnitt, den ich von Herzen geniesse und meine ganz eigenen persönlichen Eindrücke als begeisterte Klassikliebhaberin in dieser Sparte mit interessierten Menschen teilen darf.


Ursula Hartlapp-Lindemeyer

Autorin

Ursula Hartlapp-Lindemeyer / Foto @ Thilo Beu

Studiendirektorin i. R., Studium der Mathematik und Wirtschaftswissenschaften in Köln, von 1978 bis 2015 Lehrerin am Sankt-Adelheid-Gymnasium in Bonn, zuletzt Koordinatorin der Mittelstufe und Beauftragte für die individuelle Förderung.

Seit 2012 Mitglied der Opernfreunde Bonn, seit 2015 Vorstandsmitglied mit dem Projekt „Schüler in die Oper“. 2016—2018 Beauftragte für die Stipendiaten und Schatzmeisterin des Richard-Wagner-Verbands Region Rhein-Sieg, seit 2018 Schatzmeisterin der Opernfreunde Bonn und des Richard Wagner-Verbands Bonn. Mitglied der Bürger für Beethoven, der Kölner Husaren, des Rheinischen Weinkonvents und der Opernfreunde Köln.

Seit 2015 ehrenamtliche Opernführerin an der Oper Bonn.

Seit November 2018 Redakteurin bei DAS OPERNMAGAZIN.


Rene Isaak Laube

Autor

Rene Isaak Laube

Rene Isaak Laube, alter 64, verheiratet, 4 Katzen.

Meine erste Berührung mit der Oper hatte ich im Alter von 4 Jahren, es war die Zauberflöte in Düsseldorf. Während meiner frühen Kindheit wurde ich mehr oder weniger freiwillig von einer opernbegeisterten Tante, die nicht allein gehen wollte, in alle möglichen Werke geschleppt. In der Pubertät opponierte ich energisch, es war mir peinlich, weil: Niemand geht in die Oper …

Eher zufällig kam ich dann beruflich wieder mit den Brettern, die die Welt bedeuten, in Berührung. Denn was ich eigentlich machen wollte, durfte ich nicht, was ich machen durfte, wollte ich nicht, was macht man dann? Also machte ich etwas, womit keiner rechnete und wurde Bühnenbildner.

Aus dem Berufsleben musste ich leider schon früh ausscheiden, war danach jahrelang ehrenamtlich stark engagiert im Bereich LGBTI* und bekam irgendwann — zu meiner großen Freude und Überraschung — die Gelegenheit für DAS OPERNMAGAZIN zu schreiben. So bin ich nun also wieder irgendwie mit dieser besonderen Welt verbunden, wenn auch von der anderen Seite des Vorhangs aus und hoffe auf diese Weise andere Menschen auf die besuchten Inszenierungen neugierig zu machen und dafür zu begeistern. Meistens berichte ich aus Wuppertal und Hagen, aber auch andere Häuser besuche ich gern und schreibe darüber.


Mechthild Tillman

Gastautorin und Herausgeberin des Opernblogs Live in der Oper

Mechthild Tillmann

„Tosca“ war meine Initiation — vor gut 50 Jahren an der Hand der Großmutter in der Oper Köln. Seither begleitet mich die Leidenschaft für große Gefühle, Liebe, Wahnsinn, Rache, Mordlust und Machtgier. Erschütternde Arien, grandiose Chöre und intelligente Inszenierungen faszinieren mich immer wieder aufs Neue.

Nach fast 40 Berufsjahren im Bildungs- und Kulturbereich habe ich nun endlich Zeit und Muße, mich in Opernseminaren dem Thema strukturiert zu widmen und mich sehr viel öfter dem Genuss musikalischer Feinkost hinzugeben. An der Oper Bonn bin ich als ehrenamtliche Opernführerin aktiv und seit zwei Jahren beleuchte ich die mannigfaltigen Facetten der Oper in meinem Blog „Live in der Oper“.


Sibylle Eichhorn

Autorin, Homepage

Sibylle Eichhorn

Sibylle Eichhorn ist gebürtige Dresdnerin und wuchs in Berlin auf. Sie studierte Gesang und Musiktheater an der „Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar“ und beschäftigte sich darüber hinaus intensiv mit Musiktheaterregie. Im Rahmen des Studiums brachte sie eigene Inszenierungen auf die Bühne und nahm an Workshops und Meisterkursen bei Prof. Joachim Herz und Peter Konwitschny teil.

Ihre ersten Engagements führten Sibylle Eichhorn als Solistin nach Freiberg an das Mittelsächsische Theater und an das Mecklenburgische Staatstheater Schwerin, wo sie zahlreiche Partien im lyrischen Mezzosopranfach verkörperte. Seit 1996 ist sie Mitglied des Opernchores der Deutschen Oper am Rhein.

Außerhalb der Opernbühne widmet sich Sibylle Eichhorn der Gestaltung von Liederabenden und Soloprogrammen, schreibt für das OPERNMAGAZIN und betreibt als Freizeit-Autorin einen eigenen Blog.


Kaspar Sannemann

Gastautor, Herausgeber des Opernblogs oper-aktuell.info

Kaspar Sannemann

Die „Welt der Oper“ ist seit 40 Jahren meine große Leidenschaft. Ich besuche regelmäßig Opernvorstellungen in der ganzen Welt. Meine Eindrücke speichere ich in einer umfassenden Datenbank und veröffentliche längere und kürzere Rezensionen über besondere Aufführungen auf dieser Website.

Selbstverständlich habe ich unter den vielen Tausend Opern, welche in den vergangenen 400 Jahren komponiert wurden, Favoriten. Doch gehöre ich zu den von großer Neugier getriebenen Menschen. Ich finde es immer wieder spannend, neue Werke oder Ausgrabungen zu entdecken. Dabei kann mich ein zeitgenössisches Stück genauso faszinieren (oder auch langweilen … ) wie eine Barockoper oder ein unbekanntes Werk eines „großen“ Komponisten.

Meine ersten Schritte machte ich im Opernhaus Zürich, damals noch Stadttheater genannt. Nach den eindrucksvollen weihnachtlichen Märchenstücken, welche damals im großen Saal gespielt wurden, verbinde ich erste Erinnerungen erstaunlicherweise nicht mit „Die Zauberflöte“ oder „Hänsel und Gretel“, sondern mit Kreneks „Karl V.“, Pfitzners „Palestrina“ oder Fortners „Elisabeth Tudor“. Dies rührt daher, dass meine Mutter zusammen mit einer Freundin im Opernhaus Zürich ein Abonnement hatte. Sobald jedoch ein Werk aus dem 20 Jahrhundert gespielt wurde, streikte die Freundin — und ich kam in den Genuss, diese Werke von einem herrlichen Parkettplatz aus Erleben zu dürfen.

Wie ich später auch in meiner beruflichen Laufbahn als Lehrer feststellen konnte, sind Kinderohren nämlich noch gar nicht so verdorben und neuen Klängen gegenüber oft viel aufgeschlossener als die Ohren Erwachsener. So war es wohl auch bei mir. Für diese Erfahrungen bin ich sehr dankbar, sie haben meine bis heute andauernde musikalische Offenheit begründet.

2006 erhielt ich vom Schweizer Internet-Kulturportal art-tv.ch die Gelegenheit, das Ressort Oper zu betreuen. 2007 lud mich die Dramaturgie-Abteilung der Deutschen Oper Berlin für ein Praktikum ein. Dies war eine wichtige, spannende und meine Augen und Ohren für die Belange eines Opernhauses noch weiter öffnende Erfahrung.

Über mich:

Geburtsjahr: 1955 / Lebensmittelpunkte: Zürich und Berlin / Sternzeichen: Zwillinge


Alexandra Richter

Autorin

Alexandra Richter

Alexandra Richter hat Journalistik und Medienwissenschaften studiert und arbeitet derzeit als Filmproduzentin in Frankfurt. Tagsüber sind die Kunstausstellungen und Museen ganz Europas ihr Zuhause. Die Abende verbringt sie gern in der Oper und im Theater.

Ob Vivaldi, Wozzeck oder Wagner — Alexandras Musikgeschmack ist breit gefächert! Ihre erste Oper war „Lady Macbeth von Mzensk“, die ihren Musikgeschmack sehr geprägt hat. Neben moderner und zeitgenössischer Musik interessieren sie aber auch beispielsweise Werke von Wagner, Strauss und Opernraritäten. Darüber hinaus gilt ihr Interesse ungewöhnlichen Regietheater-Produktionen, Komponistinnen und Dirigentinnen.


Josef Fromholzer

Gastautor

Josef Fromholzer

Die Kunstformen Oper und Theater habe ich in der zweiten Hälfte der 90er-Jahre in Salzburg bei den sommerlichen Festspielen entdeckt, angelockt durch die spektakuläre, außergewöhnliche Programmpolitik des Intendanten Gerard Mortier. Den Regisseuren der Ära Mortier bin ich, soweit sie noch leben und arbeiten, über die Jahre hinweg treu geblieben: Robert Wilson, Christoph Marthaler, Frank Castorf, Peter Mussbach, Peter Stein, Hans Neuenfels …
Anders als heute gab es damals bei den Salzburger Festspielen genügend günstige Karten, da die Auslastung niedrig war (im Vergleich zu den späteren Jahrzehnten). Und bezahlt wurde noch in Schilling. Bei Wilson, Marthaler und Castorf versuche ich stets, ihre Arbeiten europaweit zu sehen (Sprech- und Musiktheater).

Musikalisch geprägt haben mich allerdings die Jahre als Stammgast an der (alten) Staatsoper Unter den Linden in Berlin, von 2000 bis 2010. Hier dürften es insgesamt zusammengerechnet um die 300 Vorstellungen gewesen sein: fast alle „La Traviata“, „Macbeth“, „L’elisir d`amore“, Norma Vorstellungen in dieser Dekade. Die extreme Lautstärke der Staatskapelle Berlin, das etwas heruntergekommene Haus (vor der großen Renovierung), die sehr günstigen Eintrittspreise, die während der Woche meist leeren Ränge UND (!) die sehr guten Sänger — eine faszinierende Melange, die es an anderen Häusern nicht gab und heute überhaupt nicht mehr gibt. Sehr gute & bekannte Sänger und günstige Preise, das passt heute nicht mehr zusammen.

Soviel Verdi, Donizetti und Bellini prägen natürlich, das heißt man ist für Vieles andere ganz einfach „verdorben“. Mit Mozart oder Puccini konnte ich nie etwas anfangen. Von Donizetti habe ich fast alle seiner rund 80 Opern auf CD oder LP zu Hause. Müsste ich einen einzigen Lieblingskomponisten nennen, dann wäre das Donizetti.

Das Opernhaus, das ich außerhalb des deutschen Sprachraums am öftesten besucht habe, ist das Liceu in Barcelona. Dort war ich seit 2005/2006 mindestens 1–2 Mal pro Spielzeit, manchmal auch öfters. Man verlässt das Opernhaus, sagen wir nach einem Fliegenden Holländer — und riecht das Meer. Das kann süchtig machen.


Dr. Michael Cramer

Gastautor und Herausgeber des Blogs Kulturcram

Über Opern- und Theaterbesuche schreibe ich gerne, jedoch keine Kritiken. Kurze Text-Skizzen über meine Vorstellungsbesuche habe ich schon immer erstellt, seit einigen Jahren gelegentlich auch öffentlich.


Holger Wemhoff

Gastautor


Sarah Schnoor

Gastautorin


Stefan Romero Grieser

Illustrationen, Grafik und Technik