Janáceks Oper „Katja Kabanova“ ist wieder zu sehen – in der Titelpartie debütiert Olesya Golovneva an der Staatsoper Hamburg

Olesya Golovneva / Foto @ Kerstin Kühne
Olesya Golovneva / Foto @ Kerstin Kühne

Leoš Janáceks Oper Katja Kabanova ist ab dem 24. September in drei Vorstellungen wieder in der Staatsoper zu sehen. In der Titelpartie gibt Olesya Golovneva ihr Debüt am Haus. Die Sopranistin ist für den diesjährigen Deutschen Theaterpreis DER FAUST in der Kategorie Sängerdarstellerin Musiktheater nominiert. In der Inszenierung von Willy Decker gibt es auch ein Wiedersehen mit Hanna Schwarz als Kabanicha.

 

 

Zum Inhalt: Eine Kleinstadt an der Wolga wird für Katja Kabanova zum Gefängnis: Hier lebt sie in einer Welt voller Abhängigkeiten und unerfüllter Sehnsüchte. Unerträglich ist die Tyrannei der Schwiegermutter, unerträglich die Angst vor den Konsequenzen einer Trennung von ihrem Ehemann. Doch Boris, den sie heimlich liebt, ist seinerseits nicht frei in seinen Entscheidungen. Als Ehebrecherin von allen verschrien, geht sie aus Verzweiflung in den Fluss.

Mit Katja hat der tschechische Komponist Leoš Janácek nach seinem Welterfolg „Jenufa“ eine weitere, vielschichtige Frauengestalt in das Zentrum seiner 1921 in Brünn uraufgeführten Oper gestellt. Ihren inneren Kämpfen hat er in einer mal lyrischen, mal herb-dunklen Tonsprache musikalischen Ausdruck verliehen – und dabei starken persönlichen Anteil an ihrer Geschichte genommen: Seit 1917 und bis zu seinem Tod war der verheiratete Komponist in die fast vierzig Jahre jüngere Kamila Stösslová verliebt; eine Liebe, die nur in etwa 700 Briefen stattfinden durfte.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Staatsoper Hamburg unter www.staatsoper-hamburg.de

 

Staatsoper Hamburg / Logo
Staatsoper Hamburg / Logo

Leoš Janácek

Katja Kabanova

 

Musikalische Leitung: Johannes Harneit

Inszenierung: Willy Decker

Bühnenbild und Kostüme: Wolfgang Gussmann

Mitarbeit Bühnenbild: Stefan Heinrichs

Chor: Christian Günther

 

Mit: Savjol Dikoj Oliver Zwarg (Rollendebüt), Boris Grigorjewitsch Edgaras Montvidas (Rollendebüt), Marfa Kabanova (Kabanicha) Ks. Hanna Schwarz (Rollendebüt), Tichon Kabanoff Ks. Jürgen Sacher (Rollendebüt), Katherina (Katja) Olesya Golovneva (Rollendebüt und Hausdebüt), Wanja Kudrjasch Oleksiy Palchykov (Rollendebüt), Varvara Ida Aldrian (Rollendebüt), Kuligin Viktor Rud, Glascha Kady Evanyshyn (Rollendebüt und Hausdebüt), Fekluscha Veselina Teneva (Rollendebüt), Philharmonisches Staatsorchester Hamburg

 

In tschechischer Sprache mit deutschen Übertiteln

 

Vorstellungen am 24. September sowie am 1. und 4. Oktober, jeweils um 19.30 Uhr, Großes Haus

 

  • Titelfoto: Staatsoper Hamburg/Innenraum/Foto @ Niklas Marc Heinecke

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