Deutsche Oper Berlin: Highlights im November 2018

Deutsche Oper Berlin, copyright: Leo Seidel
Deutsche Oper Berlin, copyright: Leo Seidel

Am 10. November kehrt Leoš Janáčeks DIE SACHE MAKROPULOS zurück auf den Spielplan – mit Evelyn Herlitzius in der Partie der Primadonna, die dank eines Zauberelixiers 337 Jahre alt wird und am Sinn des ewigen Lebens zweifelt.

 

„Ovationen für eine Ausnahmesängerin“, „Evelyn Herlitzius gestaltet die Partie der Emilia Marty glanzvoll“, „Ihre Stimme klingt ungemein beherrscht“ – dies nur ein kurzer Blick in die Reaktionen auf die Premiere im Februar 2016. An ihrer Seite stehen Ales Briscein als Albert Gregor, Paul Kaufmann als Vitek, Jana Kurucová als Krista, Philipp Jekal als Jaroslav Prus, Gideon Poppe als Janek und Seth Carico als Dr. Kolenatý. Die musikalische Leitung übernimmt der Slowene Marko Letonja, Weitere Vorstellungen am 16. und 22. November.

 

ANDREA CHENIER mit Roberto Alagna in der Titelpartie

Als Don José in Bizets CARMEN, in der Titelpartie von Meyerbeers VASCO DA GAMA und als Nemorino in Donizettis LIEBESTRANK hat Roberto Alagna sich große Achtung beim Publikum der Deutschen Oper Berlin erworben. Umso mehr freuen wir uns, dass er am 28. November als Andrea Chénier in Umberto Giordanos gleichnamiger Revolutionsoper zurückkehrt. Als Gérard ist Roman Burdenko zu erleben, als Madeleine María José Siri, als Gräfin von Coigny Annika Schlicht und als Bersi Vasilisa Berzhanskaya, die gerade Siegerin des 9. Klassik-Gesangswett­bewerbs DEBUT 2018 geworden ist. (Auch am 2. und 5. Dezember)

 

Begegnungen. Transkulturelle Konzerte und Projekte in der Tischlerei

„Begegnungen“ heißt ein programmatischer Schwerpunkt, in dessen Rahmen arabische, iranische und deutsche Künstler für Gastspiele und Konzerte zusammenkommen.

DIE SACHE MAKROPULOS, Regie: David Hermann, Premiere am 19. Februar 2016, Deutschen Oper Berlin, copyright: Bernd Uhlig

Am 15. und 16. November macht, nach einer Vorstellungsserie am Independet Theatre of Tehran, „Die Sammelleidenschaft des Fährmanns – Erzählungen aus der Lagune“ für zwei Vorstellungen in Berlin Station. Unter der künstlerischen Leitung des Komponisten Amen Feizabadi erzählt der Abend die Geschichte zweier Fährmänner: Der eine lebt an der Lagune von Bandar-e Anzali an der Südwestküste des Kaspischen Meeres, der andere am Wattenmeer der Nordsee. Nach und nach beginnen sich die Sehnsüchte und Projektionen der beiden Protagonisten zu vermischen. Monologe und Dialoge werden in Deutsch und Farsi präsentiert – die Sprachen selbst werden mit ihrem musikalischen Potenzial zum Ausgangspunkt des Abends. Mit Claudia van Hasselt, Reza Behboudi, Hamid Shahsavan, Ensemble LUX:NM. 

Und am 24. November laden wir zum 4. Teil der Reihe Lieder zwischen Euphrat und Elbe“ ein, die die internationalen Musikerinnen und Musiker des Babylon ORCHESTRA unter Leitung des Komponisten Mischa Tangian an verschiedenen Berliner Spielorten auftreten lässt. Thema sind die Träume und Illusionen unserer Kindheit, die Utopie vergangener Wünsche und Hoffnungen. Das Babylon ORCHESTRA präsentiert ein halbszenisches Konzert mit Geschichten aus dem Nahen und Mittleren Osten der Autor*innen Raja Alem (Saudi-Arabien), Aref Hamza (Syrien), Fady Jomar (Syrien) und Clara Henssen (Deutschland). Als besondere Gäste sind die Sängerinnen Mischa Tangian Ensemblemitglied der Semperoper DresdenHani Mojtahedi und Rebal Alkhoudary dabei; die deutsch-irakische Schauspielerin Susan Abdulmajid führt durch den Abend.

 

  1. Tischlereikonzert: Spotlights. Musiker spielen ihre Lieblingsstücke

Mit ihrer Kammermusik-Reihe haben sich die Musiker und Musikerinnen des Orchesters der Deutschen Oper Berlin einen Wunsch erfüllt: Inspiriert von zentralen Produktionen des Opernspielplans, stellen sie Konzertprogramme mit Werken zusammen, die ihnen persönlich am Herzen liegen. Die Konzerte finden in den Bühnenbildern der jeweils aktuellen Tischlerei-Produktion statt, die immer wieder für neue, unkonventionelle Raumlösungen sorgen. Im Konzert am 20. November spielen sie Werke von Nabil Benabdeljalil und Kareem Roustom sowie die Serenade Nr. 10 in B-Dur „Gran Partita“ von Wolfgang Amadeus Mozart.

 

  • Weitere Infos auf den Seiten der Deutschen Oper Berlin
  • Titelfoto: DIE SACHE MAKROPULOS, Regie: David Hermann, Premiere am 19. Februar 2016, Deutschen Oper Berlin, copyright: Bernd Uhlig

 

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