Der Sopranist Bruno de Sá im Gespräch mit dem OPERNMAGAZIN

Bruno de Sá / Foto @ kuenzli.photography

(DAS OPERNMAGAZIN/“OM“): Die Stimmlage eines Sopranisten ist in der heutigen Opernwelt nach wie vor eine Rarität und sorgt für Aufsehen wo immer diese erklingt. Wann haben Sie erkannt, dass Sie Besitzer dieser außergewöhnlichen Gabe sind?

(Bruno de Sá /“BdS“): Es ist definitiv ein Geschenk! Dazu muss ich etwas ausholen mit erzählen. Ich singe seit ich zwei Jahre alt bin. Meine Eltern sangen in einem Kirchenchor und so habe ich schon ganz früh miterleben können, wie meine Eltern zu Proben und Konzerten gingen. Ich erinnere mich genau, dass wir jeden Samstag in der Kirche waren und ganze Nachmittage mit Proben und Konzerten verbrachten. Am Sonntag dann ebenfalls. Eines Tages sagte ich zu meiner Mutter, dass ich auch singen wolle. Sie war überrascht und hat mich kurzerhand auf einen Stuhl gestellt, ich war ja noch ganz klein, mit der Bemerkung: «So nun singe mal». Ich begann dann auch im Chor mitzusingen und habe nebenbei auch Klavier geübt. Doch ich hasste dies sehr. Als ich dann etwa sechszehn Jahre alt war und den Stimmbruch hinter mir hatte, begann ich an der Universität und wollte eigentlich Musiklehrer werden. Ich wollte gar nicht auf der Bühne stehen sondern mich ganz auf den Lehrberuf konzentrieren…..

 

…..doch dann begann ich auch Orchesterproben zu besuchen, merkte das da der Wunsch vorhanden war zu singen. Ich ging die Sache jedoch ohne Plan an, eher zum Spaß. Meine Musiklehrerin kam zu mir und sagte «Bruno, ich kann Deine Stimme nicht einordnen» Damals sang ich eher in der Stimmlage Altus und nicht Tenor. Besonders als sich meine Stimme noch am entwickeln war, wagte ich mich nicht an das Sopranfach, weil ich dachte zu viele Fehler zu machen. Aber ich merkte bald, dass sich die Stimme immer mehr in die hohen Stimmlagen entwickelte. Dies geschah vor meinem ersten Bachelor. Ich erhielt dann auch den Rat «Geh nach São Paulo» weil meine erste Universität weit weg von dort war.

Hier nun konnte man meine Stimme dann besser Klassifizieren. Vorher hat dies ja ein Chorleiter bestimmt, nun hier ein richtiger Gesangslehrer. Der Zufall wollte das ein Lehrer vorbeikam und durch die offene Türe hörte wie jemand sang. Er wollte wissen woher diese Stimme kam. Der Chorleiter fragte den Lehrer nach seiner Meinung und der erste Satz den dieser Lehrer sprach war: «Du hast ein tolles Material, geh nach Europa. Hier in Brasilien wirst Du nicht viel erreichen können». Durch diese Aussage hat sich mir eine neue Welt eröffnet. Ich war natürlich sehr überrascht. Ich konnte mir zwar nicht vorstellen wie ich dies umsetzen sollte.

Bruno de Sá -Foto @STIG

Mein Ziel war das bestmögliche zu geben. Zuerst blieb ich an der Universität und bereitete mich auf den Master vor. Doch musste ich feststellen, dass ich noch nicht gut genug war. Deshalb machte ich meinen zweiten Bachelor als Performer. Ich wollte eine gute Technik erreichen und nun war mir ganz klar, dass ich ein Mann mit hoher Stimme war. Die ersten Monate waren es vor allem mit Übungen und noch kein Repertoire. Damit begann ich jedoch sehr bald. Nach etwa drei Monaten kam Nicolau de Figueiredo an unsere Universität und gab eine Meisterklasse.

Ich sang «Amarilli mia bella» und es war unglaublich, er begann zu weinen und sagte mit ich sei kein Countertenor, diese Stimme sei so anders. Ich sei ein Sopranist. Bis dahin hatte ich keine Ahnung von dieser Stimmlage und war überrascht. Das war der Tag wo ich realisierte das ich ein ganz besonderes Geschenk bekommen habe.

(OM): Man liest immer wieder die Stimmbezeichnung Countertenor in Zusammenhang mit Ihrer Ankündigung, sie selbst bezeichnen sich jedoch als Sopranist. Bitte erklären Sie für unsere Leser doch diesen Unterschied der Stimmbezeichnung.

(BdS): Es stimmt das oft falsche Ankündigungen gemacht werden. Das war selbst für mich am Anfang schwer zu verstehen. Diese Bezeichnung kannte ich ja vorher auch nicht. Ein Countertenor ist ein Tenor, der im Falsett die hohe Stimme entwickelt. Die Stimme wird Trainiert um diese Höhen zu erreichen. Es ist eine Kunststimme. Diese Sänger können unglaubliche Sachen mit ihrer Stimme machen. Doch der Unterschied ist die Farbenvielfalt in der Stimme des Sopranisten, die Register und die Seltenheit dieser Stimmlage. Ich kann Partien der Counter auch singen, doch die Farbe der Stimme ist total anders. Ich versuche immer die richtige Bezeichnung meiner Stimme in den Ankündigungen zu erreichen. Da muss ich manchmal kämpfen. Man hat oft das Gefühl, die Leute wissen ja gar nicht das es diese Stimmbezeichnung gibt. Doch am Ende wird der Zuhörer sowieso merken, was der Unterschied ist. Ich wehre mich nur dafür nicht in eine Schublade gesteckt zu werden. Meine Stimme ist auch anders als ein weiblicher Sopran.

Ich werde in ein paar Wochen die Rolle des «Sesto» in Giulio Cesare von Händel singen. Eigentlich eine Counterpartie, doch ich muss mich sehr darauf vorbereiten und es wird anders tönen mit meiner Stimme. Ich hoffe sehr, das in der Opernwelt noch mehr akzeptiert wird, dass zum Beispiel ein Mezzosopran eine Männerrolle singt.

(OM): Sie haben ja gerade im Figaro in Basel die Rolle der Barbarina gesungen, was ja genau Ihrem Wunsche entspricht, hier eine Öffnung zu erreichen. Viele Zuschauer haben gar nicht gemerkt, dass hier ein Mann diese Rolle singt.

(BdS): Ja das war wirklich speziell. Es kamen Leute zu mir und haben gesagt:»Du bist ja ein Mann, wie kann man so singen?». Offensichtlich habe ich es richtig gemacht, wenn man es während der Vorstellung gar nicht merkt. Und gerade das ist was ich meine. Es lässt sich nicht in eine Schublade stecken. Was ist der Unterschied zwischen Cherubino und Barbarina im Figaro? Es ist eine Frage der Stimmfarbe. Ich könnte nie Cherubino singen. Meine Stimmfarbe ist komplett anders als bei einem Mezzo. In den Proben zu dieser Aufführung war die Sängerin des Cherubino so erstaunt, weil meine Stimme so viel höher war als Ihre. Wir hatten sehr viel Freude zusammen. Und der Lehrer meinte, diese Stimme ist sehr speziell aber man muss auch sehr viel damit arbeiten um Erfolg zu haben. Es gibt so viele Soprane welche die diversen Rollen gut singen, da muss man wirklich hart arbeiten um dabeizubleiben.

(OM): Sie haben ja mit Ihrer Agentur Parnassus eine perfekte Plattform gefunden, um mit dieser speziellen Stimme für ein Publikum in Werken aufzutreten, welche selten bis nie gespielt werden und somit auch eine auserwähltes Kennerpublikum ansprechen.

Bruno de Sá – Benevento @ Schenne.Seven

(BdS): Wir haben genau diesen Plan und wollen diesen Weg subtil angehen und nicht im Eiltempo. Man weiss von zu vielen Karrieren welche nach kurzer Zeit wegen falschem Repertoire oder zu vielen Engagement zur falschen Zeit, schnell wieder beendet waren. Man muss genau schauen, zu welcher Zeit man welche Rolle singen kann und an welchem Haus. Natürlich gibt es immer wieder verlockende Ideen, doch man muss ja nicht alles in einem Jahr oder zwei machen. Ich fühle mich sehr gut aufgehoben mit meinem Manager. Es ist auch immer eine Frage des Anspruches an sich selber. Als ich dieses Leben als Sänger akzeptiert habe, war mir bewusst, was für eine große Aufgabe dies ist. Ich habe ja auch später als viele meiner Kollegen begonnen, erst mir 23 Jahren. Ich startete als meine Kollegen welche mit 17/18 begannen, mit Ihrem Studium fertig waren. Ich war dann auch sehr vorsichtig mit der Auswahl der Rollen bei den Auditions.

Meine erste große Rolle war in Clemenza di Tito im Opernhaus von São Paulo, das war eigentlich mein Debut. Ich war im dritten Jahr meines Bachelors. Ich war damals auch bereit mich auf der Bühne zu präsentieren und diese Herausforderung anzunehmen. Ich bin ja ein sehr offener Mensch und gehe gerne auf die Menschen zu. Ich mag den Kontakt zu den Zuhörern denn schließlich singe ich ja für diese und nicht für mich alleine. Es ist auch immer sehr wichtig das Publikum während der Aufführung mit einzubeziehen und den Kontakt von der Bühne zum Zuschauerraum herzustellen, wann immer möglich. Gerade in der «Figaro»- Aufführung in Basel, bei der Arie am Schluss, konnte ich durch die Beleuchtung sehr gut das Publikum sehen und ich finde das ganz toll .

In «Andersens Erzählungen» war dies erst in meiner letzten Arie möglich und ich war jeweils so emotional, das ich in jeder Aufführung weinen musste. Genauso wichtig ist auch das ich meine Persönlichkeit in die Rolle einbringen kann und dadurch eine ideale Kombination zwischen dem Spiel und meiner Vorstellung einer Partie in Zusammenarbeit mit dem Regisseur verwirklichen kann. Weil ich ja eigentlich zuerst als Lehrer einen Batchelor gemacht habe, bin ich jeweils mein strengster Lehrer und mein eigener Schüler, sowie auch mein härtester Kritiker und deshalb wahrscheinlich auch so intensiv mit meinem täglichen lernen. Das gibt mir auch die Möglichkeit mich nicht nur mit der Stimme zu präsentieren. Und eines Tages hoffe ich dann meine Erfahrungen weitergeben zu können.

(OM): Wie waren die Reaktionen des Publikums bei Ihren ersten Auftritten?

(BdS): Für viele Zuhörer die das erste Mal meine Stimme hören, ist die erste Reaktion ein Staunen und überrascht sein. Ich schaue gerne die Zuschauer an, wenn ich die Möglichkeit auf der Bühne habe. Das erste Mal bin ich aufgetreten in «La Clemenza die Tito» in São Paulo im Opernhaus, in der Rolle des Sesto. Zuerst habe ich gedacht, diese Rolle ist nicht für mich, es gibt viel Legato ohne Koloraturen, und die erste Arie «Parto, parto..» ist ja sehr schwierig. Mein Lehrer sagte, lerne das in einer Woche und schau dann ob Du es machen willst. Die zweite Arie lernte ich in zwei Tagen doch «Parto Parto» dauerte länger. Diese Arie ist im ersten Akt eine der anspruchsvollsten. Ich hatte sehr viel Angst, wie das Publikum reagieren würde.

Also habe ich einfach gedacht, singe, sing,singe und dann wirst Du es ja sehen. Nach dieser Arie musste ich die Bühne verlassen. Die Reaktionen waren ganz toll. Das Publikum begeistert und meine Kollegen kamen zu mir und freuten sich sehr. Für mich war es aber keine Entspannung, ich wusste ja das dies erst der Anfang der Oper war und noch viel zu singen ist. Als dann noch einer der Direktoren in der Pause zu mir kam und mir mitteilte das viele wichtige Persönlichkeiten im Publikum sitzen würden, war dies nicht gerade beruhigend. Aber am Ende dieser große Applaus und wenn man dann wieder etwas heruntergefahren ist, ist das Gefühl ganz toll.

Immer wieder erlebe ich das die Leute lachen müssen, weil sie einfach überrascht sind. Nicht in einem negativen Sinn, sondern einfach weil es was ungewohntes ist. Kinder haben aber die schönsten Reaktionen. Als ich den Hänsel sang in Familienaufführungen waren diese so gebannt und aufmerksam und konnten Ihre Freude zeigen. Es war einfach herrlich.

(OM): Sie haben auch Wettbewerbe gewonnen in São Paulo und in New York. Wie haben Sie diese Herausforderungen eines Wettbewerbes erlebt?

Bruno de Sá / Foto @ kuenzli.photography

(BdS): Ich habe einige Wettbewerbe mitgemacht und oft kam ich auch in die Finalphase. Ich bin müde für diese Wettbewerbe, nicht weil es ein Kampf ist oder so, sondern weil es eigentlich wie ein Vorsingen ist. Man muss bestimmte Stücke einstudieren, die man oft nachher nie mehr singen wird und kann dem Publikum nicht wirklich zeigen was man eigentlich am besten kann.

Es gibt einige Sänger die bauen Ihre Karriere als Wettbewerbssänger auf und treten an jedem Wettbewerb auf. Wettbewerbe nehmen viel Zeit in Anspruch, sind jedoch nicht mit der Arbeit für eine Aufführung vergleichbar. Doch es kann eine gute Möglichkeit sein sich zu präsentieren. Die letzte Erfahrung mit einem Wettbewerb war «Neue Stimmen» ich habe meine Unterlagen gesandt. Man muss sich ja dann selbst einordnen. Jedoch alle Arien für Countertenor waren zu niedrig für mich. Als männlicher Sänger konnte ich mich nicht für Mezzo oder Sopran einteilen. Hier lag das Problem. Weil es nicht den Regeln entsprach war es nicht möglich. Einerseits kann man das verstehen, andererseits ist es nicht fair.

(OM): Seit 19/20 sind sie Mitglied des OperAvenir Studios am Theater Basel, wo Ich Sie das erste Mal gehört habe und sofort überzeugt war, dass hier ein ganz besonderes Talent vorliegt. Wie erleben Sie die Zeit hier in Basel mit Ihren jungen Kollegen?

(BdS): Das war wirklich eine Überraschung. 2017 habe ich geplant nach London zu gehen um meinen Master zu machen. Doch ich konnte die Schulgelder nicht aufbringen, da diese für Künstler außerhalb von England sehr hoch sind. Dann habe ich einen Lehrer kennengelernt, der mir gesagt hat: Du musst nicht den Master machen, sondern Karriere. Die Frage war dann, wie kann ich nach Europa ohne Hintergrund und Unterstützung? Das war im Juli. Und im August sandte er mir ein Mail, das ich in Basel sein könnte mit einer Bewilligung für 6 Monate und während dieser Zeit kannst Du Auditions machen oder Wettbewerbe etc. Ich sagte ok ich bewerbe mich. Ob in England oder der Schweiz, beides sind teure Länder. Ich habe dann einen Sponsor gefunden und so konnte ich hierherkommen.

Ich habe dann einen Kurs besucht und viele Anfragen gemacht für Auditions und da bin ich das erste Mal so richtig aufgewacht, weil ich erkannte wie schwierig dies ist. Ich lebte in Frenkendorf. Während dieses ersten Jahres habe ich dann meine Unterlagen an das Opernstudio OperAvenir gesandt. Es kam der Bescheid, dass sie nur Platz für einen Tenor haben. Vielleicht das kommende Jahr. Ich besuchte dann weiterhin den Kurs und habe mich dann nochmals beworben. Ich habe mich auch in Zürich, Hamburg, Valencia, Lyon, Bordeaux beworben. Ich wollte ja in Europa bleiben und sandte meine Unterlagen an alle Opernstudios in Europa. Dann habe ich alle Unterlagen an alle Agenturen in Europa gesandt.

Ich habe wirklich alles versucht was möglich war. Von einigen bekam ich nicht mal eine Antwort. Das war sehr unangenehm, weil man ja dann nicht wusste ob die Informationen angekommen sind oder nicht. Doch dann sandte mir Stephen Delanay eine Mitteilung, ob ich immer noch interessiert sei. Ich war gerade in Brasilien und konnte es kaum glauben. Er sandte mir dann Vorschläge für Rollen. Dann wurde ich eingeladen zum Vorsingen und war sehr dankbar. Ich war sehr sicher, dass ich nicht angenommen werde, das war ein Fehler dies zu denken. Bevor dem Vorsingen hatte ich in Frankfurt in einem Chor mitgesungen und wurde krank. Dann musste ich nach Halle und Karlsruhe und war am Ende wirklich sehr krank,

Ich wollte doch mein Bestes geben und mit Stimme und Auftreten überzeugen und nun war ich gerade jetzt in dieser schlechten Verfassung. Dann war das Vorsingen und es war schrecklich. Ich war so unzufrieden mit mir. Ich sang Romeo und umgehend wollten Sie noch Pamina hören. Da war ich dann komplett neben den Tönen und konnte es nicht steuern. Ich sollte es nochmals wiederholen und man sagte, jetzt ist es besser. Dann kam die zweite und dritte Phase und sie kamen dann zu mir und sagten: «Bruno wie haben zwar keinen Platz im Moment, aber wir wollen dich doch hier haben, weil wir sicher sind das sich das ganz gut entwickeln wird. Gib uns eine Woche. Das war hart aber dann kam der Bescheid, das ich bleiben konnte und erst noch einige Angebote für Rollen im Theater. So kam unsere Zusammenarbeit zustande. Ich bin Stephen Delaney und Pavel Jiracek so dankbar für diese Chance. Nun beginnt eine neue Phase wo ich mich vielen neuen Projekten widmen kann und neue Türen sich öffnen. Es war eine schöne Zeit hier in Basel.

(OM): Bereits hatten Sie ja auch die Gelegenheit in Helsinki und Wien mit der konzertanten Aufführung von Hasses Oper «Irene» in Starbesetzung zu brillieren. Wie haben Sie diese speziellen Abende wahrgenommen? War das kurzfristig oder länger geplant.

Bruno de Sá – @ Marcos Hermes

(BdS): Ich habe die Einladung im August erhalten und wir hatten drei Proben zusammen. Es gab ja keine Aufnahme von diesem Werk und so war es eine besondere Herausforderung. In Youtube gibt es eine Aufnahme aus Helsinki dieses Konzertes.

(OM): Es folgen ja Auftritte im September am neuen Festival in Bayreuth im wunderbaren Markgräflichen Theater.

(BdS): Ja dies ist eine ganz besondere Atmosphäre und gleich nach Beginn des Vorverkaufs waren die Vorstellungen sehr gefragt. Das Studium dieser Rolle beginne ich in den kommenden Wochen. Eine ganz tolle Gelegenheit mit dieser außergewöhnlichen Besetzung ein seltenes Werk aufzuführen.

(OM): Was sind die nächsten Auftritte die geplant sind?

(BdS): Ich habe noch ein paar Auftritte in Basel in Figaros Hochzeit und dann noch das Abschlusskonzert des Opernstudios am Theater Basel. Im April habe ich dann eine CD-Aufnahme in Versailles in der Chapelle Royale mit den Stabat Mater von Pergolesi und Vivaldi. «Agrippina» in Drottningholm, dann die Aufführungen am Bayreuth Baroque Festival im September. Darauf folgt in am München Residenztheater « Andersens Erzählungen». In Amsterdam eine Aufführung von «Carlo il Calvo» der Produktion aus Bayreuth und ein Konzert in Sydney.

(OM): Herzlichen Dank für dieses Gespräch und weiterhin viel Erfolg auf Ihrem spannenden Weg.

 

  • Das Gespräch  führte Marco Stücklin (Red. DAS OPERNMAGAZIN-CH) im Februar 2020 im Theater Basel
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  • Titelfoto: Bruno de Sá / Foto @ kuenzli.photography

Ein Gedanke zu „Der Sopranist Bruno de Sá im Gespräch mit dem OPERNMAGAZIN

  1. Tolles Interview! Ich habe Bruno in São Paulo in der „Clemenza“ gesehen und gehoert und war begeistert! Darum freut mich um so mehr sein Erfolg!

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