„Ariadne auf Naxos“: Wiederaufnahme am Essener Aalto-Theater

 

„Ariadne auf Naxos“ (in der Mitte: Julia Bauer als Zerbinetta). Foto: Matthias Jung
„Ariadne auf Naxos“ (in der Mitte: Julia Bauer als Zerbinetta). Foto: Matthias Jung

Drei Vorstellungen der Strauss-Oper ab Donnerstag, 13. Februar 2014

 Mit Julia Bauer als Zerbinetta und Katrin Kapplusch als Ariadne kehrt Richard Strauss’ „Ariadne auf Naxos“ in der Inszenierung von Michael Sturminger auf die Aalto-Bühne zurück. Die musikalische Leitung in der Wiederaufnahme am Donnerstag, 13. Februar 2014, um 19:30 Uhr sowie in zwei weiteren Vorstellungen hat Wolfram-Maria Märtig.

 Das Besondere dieser Oper, zu der Hugo von Hofmannsthal den Text lieferte, ist sicher das vorausgehende Vorspiel. Nachdem den Autoren durch die Uraufführung 1912 in Stuttgart klar geworden war, dass die Idee, „Ariadne auf Naxos“ als Opern-Divertissement im Anschluss an die Molière-Komödie „Der Bürger als Edelmann“ zu spielen, auf Unverständnis stieß und das Publikum überforderte, hatte Hofmannsthal 1913 einen rettenden Einfall: Er verfasste anstatt der Komödie eben jenes szenische Vorspiel in der Länge eines Opern-Aktes, zu dem Strauss die Musik komponierte. Die Premiere dieser „Ariadne“ in Wien 1916 war ein Erfolg. In der Oper selbst finden verschiedene stilistische Richtungen im Strauss’schen Orchestergewand ihren Ausdruck, so die vorklassische Koloratur der Zerbinetta, die barocke ariose Klage der Ariadne, das Buffo-Ensemble à la Mozart, zuletzt aber mit der gewaltigen Schlussszene die gesamte Spannbreite der für Strauss charakteristischen Melodik.

 Wiederaufnahme 13. Februar 2014, Aalto-Theater

Weitere Vorstellungen 16., 23. Februar 2014, Aalto-Theater

 

Gefördert von der Sparkasse Essen.

 

Karten (€ 19,25 – 46,75) unter T 02 01 81 22-200 oder www.theater-essen.de.

 

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