Äneas Humm im Gespräch mit dem OPERNMAGAZIN

Äneas Humm / Foto @ Felix Grünschloss

Einen Tag vor Heilig Abend stand der Schweizer Bariton Äneas Humm dem Herausgeber des OPERNMAGAZIN, Detlef Obens, für ein ausführliches Videogespräch zur Verfügung. Das Video auf dem DAS OPERNMAGAZIN-Youtube-Kanal in ganzer Länge unter diesem Artikel oder direkt hier. In dem Gespräch über seinen bisherigen Werdegang und den verschiedensten Stationen in seiner Karriere waren auch die beiden bisher erschienenen Solo-CDs des jungen Künstlers eines unserer Themen, als auch der Ausblick darauf, dass sich Äneas bereits in den abschliessenden Vorbereitungen zu seiner dritten CD befindet, die Anfang 2021 erscheinen wird.

 

Auch für Äneas Humm ist dieses Jahr 2020 eines, welches von Terminabsagen geprägt war. Wie so viele seiner Gesangskolleginnen- und Kollegen trafen die Pandemiebedingten Theaterschliessungen in den diesjährigen Lockdowns auch ihn und seine Pläne. Das dass Thema „Corona“ eines von mehreren Gesprächsthemen war, liegt auf der Hand. Aber natürlich sprachen wir sehr ausführlich über ihn als Künstler, als Opern- und Liedsänger und über seine bisherigen Erfolge und Stationen.

Und davon kann der 25-jährige Sänger schon einige aufweisen. Im Alter von 18 Jahren zog der aufstrebende Künstler von der Schweiz ins norddeutsche Bremen, wo er in diesem jungen Alter bereits sein erstes Engagement am Stadttheater Bremerhaven hatte. Zudem studierte er in dieser Zeit auch an der Hochschule für Künste in Bremen in der Gesangsklasse seiner Professorin, der erfahrenen Krisztina Laki.

Äneas Humm / Foto privat

Weitere Stationen und Gesprächsthemen waren dann New York und die Folgeengagements, die Humm von Bremerhaven aus ans Opernhaus Osnabrück und das Nationaltheater Weimar führten. Seit September 2020 gehört Äneas Humm als Ensemblemitglied dem Badischen Staatstheater Karlsruhe an. Besonders die Zeit in New York ist für ihn prägende geworden. An der weltberühmten Julliard-School war Humm von 2017 bis 2019 eingetragen und nahm dort Unterricht bei der kanadischen Sopranistin Edith Wiens, mit der er auch heute noch Kontakt pflegt.

Bemerkenswerte Auftritte, wie in der Saison 2017/18 in der New Yorker Carnegie Hall oder die Einladung ins Schloss Bellevue, dem Amtssitz des Deutschen Bundespräsidenten, wo er anlässlich des Beginns des Beethoven-Jahres Ende 2019 den Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier kennenlernte und dort an einem Konzert teilnahm, sind weitere Gesprächseindrücke dieses Videointerviews.

Äneas Humm / Foto @ Tobias Humm

Im Gespräch verrät er dann auch, dass er zur Zeit an seiner dritten Solo-CD arbeitet, die Anfang 2021 erscheinen soll. Sein erstes Album mit Liedaufnahmen von Alban Berg, Hugo Wolf, Richard Strauss und Viktor Ullmann nahm er 2017 mit der ungarischen Pianistin Judit Polgar auf. Das zweite Album, wieder ein Liedprogramm, erschien dann 2020. Hier widmete er sich dem kompositorischen Liedschaffen der Schweizer Komponistin Martha von Castelberg (1892-1971). Und wieder begleitete ihn Judith Polgar am Klavier. 

Aber zu viel soll an dieser Stelle nicht beschrieben werden – schauen Sie einfach in das Video und hören selbst, was Äneas Humm zu berichten hat. Denn das macht er wirklich sehr sympathisch.

Ich danke Äneas Humm für ein wirklich angenehmes und freundliches OPERNMAGAZIN-Gespräch und wünsche ihm für das kommende Jahr 2021, und darüber hinaus, viel Erfolg und Freude bei all dem, was er sich als Mensch und Künstler vorgenommen hat. 

 

  • © Detlef Obens/DAS OPERNMAGAZIN-12/2020

 

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