Aalto Theater Essen: Unendliche Melodien – Richard Wagners Oper „Tristan und Isolde“ kehrt für zwei Vorstellungen zurück

Tristan10Unbewusst – höchste Lust!“ – mit diesen Worten endet Wagners „Tristan und Isolde“, jene tragische, dem keltischen Sagenkreis entstammende Liebesgeschichte. Am 19. und 25. Mai ist sie wieder im Aalto-Theater zu erleben. Barrie Koskys Inszenierung dieses leidenschaftlichen Musikdramas löste bei der Premiere sowohl beim Publikum als auch im Feuilleton wahre Begeisterungsstürme aus. 

Kosky begegnete den glutvollen Klängen Richard Wagners mit ästhetischen Bildern von großer Klarheit. Die Handlung spielt in einer kleinen Kammer, schwebend wie ein Raumschiff im schwarzen Universum der Bühne. Wenn sich diese im zweiten Akt langsam zu drehen beginnt, gibt das der Beziehung zwischen Tristan und Isolde, die eben einen Liebestrank zu sich genommen haben, eine mystische Innigkeit, erzeugt aber auch eine Ahnung von der klaustrophobischen Enge ihrer Situation – denn Isolde ist König Marke versprochen, dem Tristan die junge Frau zuführen soll.

Tristan 18Die Essener Philharmoniker unter der Leitung von Generalmusikdirektor Stefan Soltesz spielen Wagners ekstatische Melodien. Die Hauptpartien sind mit einem hochkarätigen Sängerensemble besetzt: Evelyn Herlitzius (Isolde), Jeffrey Dowd (Tristan), Michaela Selinger (Brangäne), Heiko Trinsinger (Kurwenal).

Vorstellungen 19., 25. Mai 2013, jeweils 18.00 Uhr, Aalto-Theater

Tickets unter Telefon 0201 / 8122-200 oder E-Mail tickets@theater-essen.de

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Fotos: © Matthias Jung

Besetzung: jeweils Jeffrey Dowd (Tristan); Evelyn Herlitzius (Isolde)

 

 

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