4. Kammerkonzert der Dortmunder Philharmoniker – Vom Barock bis zur Moderne

Foto: Paul Galke
Foto: Paul Galke

Einen Streifzug durch die Epochen und Stile bietet das Blechbläserquintett der Dortmunder Philharmoniker im 4. Kammerkonzert am Montag, 12. Mai im Orchesterzentrum NRW. Mit Bálazs Tóth und Mitsugu Hotta (Trompeten), Jan Golebiowski (Horn), Dirk Ellerkamp (Posaune) sowie Thomas Kerstner  (Tuba) haben sich fünf junge Blechprotagonisten des Orchesters eigens für dieses Konzert zusammengefunden. 

Zum Auftakt erklingt mit der „Galliard Battaglia“ von Samuel Scheidt ein musikalisches Schlachtengemälde der Renaissance. Barock bleibt es auch mit dem Blechbläser-Arrangement von Johann Sebastian Bachs virtuosem „Jesus bleibet meine Freude“ wohingegen die Sonatine des französischen Neoklassizisten Eugène Bozza ganz original daherkommt. Das Werk besticht durch seinen Reichtum an Klangfarben und durch seinen schlanken, leichten Sound, garniert mit jazzigen Elementen.

Ähnlich verhält es sich mit dem Quintett des russischen Komponisten Victor Ewald, das einen festen Platz im Blechbläser-Repertoire einnimmt. Eric Ewazin hat dem New Yorker Philharmoniker Joseph Alessi etliche Stücke auf den Leib geschneidert – so auch seine Western-Fanfare. Sie ist idealer Auftakt für den deutlich jazzorientierteren Teil des Abends. So groovig er klingt, geht Paul Nagles Klassiker „Jive for Five“ nicht unbedingt leicht über die Bläserlippen. Er ist guter Einstieg für den Gassenhauer des Abends, Dizzie Gillespies „Night in Tunesia“. Klangfarbenreich und geschmeidig entlang der Linie zwischen Klassik, Jazz und Folklore beschließt Enrique Crespos „Suite Americana No.
1“ den Abend.

Termin: Montag, 12. Mai, 20 Uhr im Orchesterzentrum NRW

Tickets unter 0231/50-27222 oder theaterdo.de

 

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