Programmvorschau Oper und Ballett am Rhein Duisburg/Düsseldorf Mai 2014

Sabine Hogrefe (Brünnhilde), Jürgen Linn (Wotan) - Foto @ Matthias Jung
Sabine Hogrefe (Brünnhilde), Jürgen Linn (Wotan) – Foto @ Matthias Jung

Oper und Ballett am Rhein – Mai 2014:

 

Fr  2. Mai, 19.30 Uhr                Wiederaufnahme: „Norma“ im Opernhaus Düsseldorf

 

So  4. Mai, 11.00 Uhr               Symphoniker im Foyer im Opernhaus Düsseldorf

 

Di  6. Mai, 19.30 Uhr                „Lachen und Weinen“ im Opernhaus Düsseldorf

 

Do  8. Mai, 19.30 Uhr               Wiederaufnahme: „Die Csárdásfürstin“ im Theater Duisburg

 

Do 15. Mai, 20.00 Uhr             Komponistenporträt Adriana Hölszky in der Kunsthalle Düsseldorf

 

So  18. Mai, 19.30 Uhr             Opernstudio: Abschlusskonzert des Meisterkurses mit Craig Rutenberg

 

Mi  21. Mai, 19.30 Uhr            Opernstudio im Heine Haus – Rund um Verdi

 

Fr  23. Mai, 19.30 Uhr              Premiere: b.20 im Opernhaus Düsseldorf

 

Sa  24. Mai, 18.00 Uhr             Premiere: „Lohengrin“ im Theater Duisburg

 

Mi  28. Mai, 19.30 Uhr            „Orpheus Britannicus“ im Opernhaus Düsseldorf

 

Premieren

 

Ballett am Rhein – b.20

In enger Zusammenarbeit zwischen der Komponistin Adriana Hölszky und dem Choreographen Martin Schläpfer ist mit „DEEP FIELD“ ein abendfüllendes Stück entstanden, für das die Stuttgarter Künstlerin rosalie mit ihrer ganz eigenen Ästhetik die Gestaltung des Raums übernimmt. Neben Mitgliedern der Düsseldorfer Symphoniker und Gastmusikern unter der Leitung von Wen-Pin Chien wird mit dem WDR Rundfunkchor Köln nicht nur eines der herausragendsten deutschen Vokalensembles zu erleben sein, sondern zugleich ein Klangkörper, der aufs Engste mit der Aufführung zeitgenössischer Werke vertraut ist. Die Uraufführung/ Auftragskomposition „Deep Field“ feiert am 23. Mai um 19.30 Uhr im Opernhaus Düsseldorf Premiere.

Dazu: Opernwerkstatt zu b.20 am 12. Mai um 19.00 Uhr im Opernhaus Düsseldorf– Eintritt frei. Das Produktionsteam gewährt Einblicke in den musikalischen und choreographischen Entstehungsprozess. Im Anschluss bietet sich die Möglichkeit eine öffentliche Bühnenorchesterprobe zu besuchen.

 

„Lohengrin“ – Richard Wagner

Lohengrin, der Schwanenritter aus „fremden Land“, ist gekommen, um die des Brudermordes angeklagte Elsa und das politisch zerstrittene Fürstentum Brabant zu retten – um den Preis, unerkannt zu bleiben. „Nie sollst du mich befragen“, das ist seine Bedingung, die nicht nur Elsa zweifeln lässt. Wer ist dieser ritterliche Held? Hat Wagner als Aktivist der deutschen Revolution von 1848 an ein solches Märchen geglaubt? Und wie stehen wir heute zu einem solchen Wunder der Welterrettung? Die Regisseurin Sabine  Hartmannshennund ihr Team gehen der Frage nach, wie und wofür eine solche phantastische Retterfigur heute nützlich sein könnte. „Lohengrin“ feiert am 24. Mai um 18.00 Uhr im Theater Duisburg Premiere.

Dazu: Opernwerkstatt zu „Lohengrin“ am 20. Mai um 18.00 Uhr im Theater Duisburg – Eintritt frei.

 

Wiederaufnahmen

                                        

„Norma“ – Vincenzo Bellini

Die Inszenierung des 2010 verstorbenen Film-, Opern-, und Theaterregisseurs Werner Schroeter entwickelt ihre Faszination ganz aus dem Gesang der Protagonistin und ihres sie im Innersten zerreißenden Konflikts. Unter der musikalischen Leitung von Giordano Bellincampi gibt Morenike Fadayomi ihr Rollendebüt als Norma, Calin Bratescu ist als Pollione zu erleben, Günes Gürle als Oroveso,Sarah Ferede als Adalgisa, Lisa Griffith als Clotilde und Evgenii Nagovitcyn als Flavio. Ab Freitag, 2. Mai um 19.30 Uhr, wieder imOpernhaus Düsseldorf.

 

„Die Csárdásfürstin“ – Emmerich Kálmán

Revuestar Sylva Varescu liebt den Wiener Fürstensohn Edwin, der diese nicht standesgemäße Liaison nicht eingehen darf. Dennoch erträumt sie sich eine glückliche Zukunft­ mit ihm. Kálmáns Werk liefert nicht nur champagnertrunkene Operettenseligkeit, sondern auch einen satirischen Tanz auf dem Vulkan der untergehenden Donaumonarchie. Joan Anton Rechi setzt Sylvas Traum vom Glück im eindrucksvollen Bühnenbild von Alfons Flores und den stilvoll-glamourösen Kostümen von Sebastian Ellrich in Szene. Ab Mai dreimal imTheater Duisburg.

 

Weiterhin im Programm

 

Foto @ Hans-Jörg Michel
Foto @ Hans-Jörg Michel

„Werther“ – Jules Massenet

Das Werk nach Goethes berühmtem Briefroman wurde 1892 in Wien uraufgeführt und erlebte seitdem eine Erfolgsserie ohnegleichen. In Düsseldorf setzt der andorranische Regisseur Joan Anton Rechi gemeinsam mit Bühnenbildner Alfons Flores und KostümbildnerSebastian Ellrich Massenets Oper wirkungsvoll in Szene. In der Rolle des Werther ist Sergej Khomov zu erleben, Katarzyna Kuncio ist Charlotte, Laimonas Pautienius ihr späterer Gatte Albert, Alma Sadé übernimmt die Rolle der Sophie, Sami Luttinen ist Le Bailli. Die musikalische Leitung hat Kapellmeister Christoph Altstaedt.

 

„Die Walküre“ – Richard Wagner

„Die Walküre“ ist der dramatischste Teil des Zyklus‘ „Der Ring des Nibelungen“, an dessen Ende die Gewissheit des Scheiterns mit der menschlich berührenden Geste eines Abschieds schon vorausgenommen wird. Unter der musikalischen Leitung von Kapellmeister Lukas Beikircher am 4. Mai zum letzten Mal in dieser Spielzeit im Theater Duisburg mit wahrem Staraufgebot: Corby Welch als Siegmund,Manuela Uhl als Sieglinde, Tomasz Konieczny als Wotan, Renée Morloc als Fricka, Linda Watson als Brünnhilde, Sami Luttinenals Hunding.

 

„Die Zauberflöte“ – Wolfgang Amadeus Mozart

Barrie Koskys gemeinsam mit der britischen Theatergruppe „1927“ erarbeitete Inszenierung von Wolfgang Amadeus Mozarts „Die Zauberflöte“ begeistert seit ihrer Premiere das Publikum durch das virtuose Spiel mit den Sehgewohnheiten und Assoziationen der Zuschauer. Nur noch wenige Restkarten im Verkauf.

 

Jeanne Piland (Santuzza), Gustavo Porta (Turiddu), Geneviève King (Lola) - Foto@ Hans-Jörg Michel
Jeanne Piland (Santuzza), Gustavo Porta (Turiddu), Geneviève King (Lola) – Foto@ Hans-Jörg Michel

„Cavalleria rusticana/Pagliacci“ – Pietro Mascagni/Ruggero Leoncavallo

Als „Cavalleria rusticana“ und „Pagliacci“ 1893 an einem Abend im römischen Teatro Costanzi erstmals zusammen zur Aufführung kamen, war eine überzeugende Verknüpfung jener beiden Einakter gefunden. Nur wenige andere Opern haben das Thema „Mord aus Eifersucht“ derart packend wie ein Krimi und doch mit dem Schmelz des Belcantogesangs auf die Bühne gebracht. Im Mai zweimal im Theater Duisburg.

 

HINTEN: James Bobby (Kanzler), Timo Riihonen (König), Florian Simson (Minister) VORNE: Statisterie, Corby Welch (Prinz) - Foto@ Hans_Joerg_Michel.
HINTEN: James Bobby (Kanzler), Timo Riihonen (König), Florian Simson (Minister) VORNE: Statisterie, Corby Welch (Prinz) – Foto@ Hans_Joerg_Michel.

„Die Prinzessin auf der Erbse” – Ernst Toch

Keine Frau mag dem jungen Prinzen so recht gefallen. Plötzlich jedoch taucht ein fremdes Mädchen am Hofe auf, und er verliebt sich Hals über Kopf. Doch der Hofstaat besteht auf einer Prüfung: Was, wenn die Fremde keine echte Prinzessin wäre? Ernst Tochs Oper wird am18. Mai zum letzten Mal in dieser Spielzeit im Opernhaus Düsseldorf gezeigt.

 

„Tosca“– Giacomo Puccini

„Quäle die Heldin!“ Dieses Motto des Schriftstellers Sardou, dessen Drama „La Tosca“ Puccini vertonte, gilt auch für die gleichnamige Oper. „Tosca“ in der Inszenierung von Dietrich Hilsdorf kommt am 27. Mai zum letzten Mal in dieser Spielzeit im Theater Duisburg auf die Bühne, mit Morenike Fadayomi in der Titelpartie, Mikhail Agafonov als Caravadossi, Boris Statsenko als Scarpia, Günes Gürleals Angelotti.

 

„La traviata“ – Giuseppe Verdi

Wahre Begeisterungsstürme löste „La traviata“ bei ihrer Premiere im Februar aus. Die Inszenierung von Andreas Homoki macht das spiegelglatte gesellschaftliche Parkett sichtbar, auf dem Violetta Triumph und Untergang erlebt. Im Mai dreimal im Opernhaus Düsseldorf zu erleben.

 

„Vom Mädchen, das nicht schlafen wollte“ – Marius Felix Lange

Nach dem Libretto des erfolgreichen Kinderbuchautors Martin Baltscheit komponierte Marius Felix Lange eine Oper für junge Leute, die sich mit Freundschaft, Tod und der ersten Liebe auseinandersetzt. Regie führt der Theater- und Filmregisseur Johannes Schmid, Bühne und Kostüme stammen von der bereits in mehreren Kinderopern gefeierten Ausstatterin Tatjana Ivschina.

 

„Le nozze di Figaro“ – Wolfgang Amadeus Mozart

„Eine Schau-Spieloper“ nennt Michael Hampe „Le nozze di Figaro“: Seine Inszenierung besticht durch szenische Perfektion und das detailfreudige Ambiente Germán Droghettis. Am 31. Mai im Opernhaus Düsseldorf.

 

Sonderveranstaltungen

 

Symphoniker im Foyer – „Werther“

Zur Premiere von Jules Massenets „Werther“ am 25. April im Düsseldorfer Opernhaus widmen die Düsseldorfer Symphoniker ihr Foyerkonzert der französischen Musik des Fin de siècle. Abgerundet wird das Programm durch Lieder Massenets und seiner Zeitgenossen, die von der Mezzosopranistin Maria Kataeva vorgetragen werden. Am 4. Mai, um 11.00 Uhr im Opernhaus Düsseldorf.

 

Lachen & Weinen – Themenrevue in drei Teilen

Das Männervokalensemble Globus Vocalis, das sich aus Mitgliedern des Chores der Deutschen Oper am Rhein zusammengefunden hat, widmet sich im am 6. Mai, um 19.30 Uhr im Foyer des Opernhauses Düsseldorf dem Wechselbad menschlicher Gefühle in heiteren und traurigen Episoden mit bewegenden Geschichten und Musik.

 

Komponistenporträt – Adriana Hölszky. Zur Uraufführung b.20: „DEEP FIELD“

Adriana Hölszky, 1953 in Bukarest geboren und heute in Stuttgart lebend, zählt zu den wichtigsten Komponistinnen ihrer Generation und hat sich seit der Uraufführung von „Bremer Freiheit“ 1988 in München mit der Musik-Theater-Bühne auf unterschiedlichste Weise auseinandergesetzt. In ihrem neuen Werk „DEEP FIELD“ kommt mit dem Tanz nun eine weitere Ebene hinzu. Vor der Uraufführung im Opernhaus Düsseldorf gibt ein Komponistenporträt die Gelegenheit, mit Adriana Hölszky persönlich in ihr musikalisches Denken einzutauchen sowie weitere ihrer Werke, interpretiert von renommierten Solisten kennenzulernen. Am 15. Mai, um 20.00 Uhr in der Kunsthalle Düsseldorf, Grabbeplatz 4.

 

Meisterklasse – Abschlusskonzert des Meisterkurses mit Craig Rutenberg

Die individuelle Fortbildung der Opernstudiomitglieder liegt jede Saison auch in den Händen international renommierter Künstler, die ihre Erfahrung in Meisterkursen weitergeben und mit den jungen Talenten an der Interpretation von Liedern und Arien sowie an ihrer Gesangstechnik feilen. Zum Abschluss des Meisterkurses mit Craig Rutenberg präsentieren die jungen Sängerinnen und Sänger die gemeinsam erarbeiteten Stücke am 18. Mai um 19.30 Uhr im Düsseldorfer maxhaus, Schulstraße 11.

 

Opernstudio im Heine Haus – Rund um Verdi

Die thematischen Soireen des Opernstudios der Deutschen Oper am Rhein in der Düsseldorfer Literaturhandlung Müller & Böhm im Heine Haus widmen sich der Verbindung von Musik und Literatur. Am 21. Mai, um 19.30 Uhr, nähern sich die Sängerinnen und Sänger mit geringer Verspätung dem zweiten großen Jubilar des Jahres 2013, Giuseppe Verdi. Auf dem Programm stehen Lieder und Arien von Verdi und Komponisten, denen er auf seinem Lebensweg begegnet ist und deren Werke er schätzte oder zitiert hat.

 

„Orpheus Britannicus – Hommage an Benjamin Britten“

Mit ihrem „Britten-Zyklus“ aus drei großen Opern hat die Deutsche Oper am Rhein den 100. Geburtstag des gefeierten britischen Komponisten Benjamin Britten im Herbst 2013 intensiv gewürdigt. Jetzt setzt der Schweizer Tenor Cornel Frey mit seinem Liederabend „Orpheus Britannicus – Hommage an Benjamin Britten“ am 28. Mai, um 19.30 Uhr im Foyer des Opernhauses Düsseldorf die Jubiläumsreihe fort. Christoph Stöcker begleitet den Sänger, der seit 2012 dem Ensemble der Oper am Rhein angehört, am Flügel.

 

Karten und weitere Informationen sind erhältlich in den Opernshops Düsseldorf und Duisburg,

Tel. 0211.89 25 211 // 0203.940 77 77, sowie über www.operamrhein.de.

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