Deutsche Oper Berlin – Highlights im Oktober 2019

Deutsche Oper Berlin, copyright: Leo Seidel
Deutsche Oper Berlin, copyright: Leo Seidel

Elisabeth Teige hat für ihr Turandot-Debüt die Deutsche Oper Berlin gewählt hat, sie ist am 6. und 10. Oktober in dieser Partie zu erleben. Die junge Norwegerin hat sich als begehrte dramatische Sopranistin etabliert, die für ihr warmes, schönes Timbre und ihre überzeugende Bühnenpräsenz geschätzt wird. An ihrer Seite stehen Marcelo Puente als Calaf und Meechot Marrero als Liù, die musikalische Leitung hat Roberto Rizzi Brignoli. 

 

Besetzungs-Highlights LA TRAVIATA, CARMEN, LES CONTES D’HOFFMANN

Albina Shagimuratova und Piotr Beczała dürften am 1. Oktober zum Abschluss der Verdi-Tage die Vorstellung von LA TRAVIATA noch einmal zu einem besonderen Highlight machen.

Am 16. und 25. Oktober steht der international gefeierte lyrische Tenor Saimir Pirgu als Don José an der Seite von Irene Roberts als Carmen und Elena Tsallagova als Micaëla, Markus Brück interpretiert – wie schon in der Premiere – die Partie des Escamillo.

Als Hoffmann kehrt Tomislav Mužek zurück an die Deutsche Oper Berlin, wo er als Rodolfo in der Saison 2010/11 sein Hausdebüt gab. Inzwischen war er von 2014 bis 2016 Ensemblemitglied der Semperoper Dresden und ist bis heute dem Haus eng verbunden, daneben gastiert er an allen großen europäischen Opernhäusern. Heather Engebretson ist als Olympia, Antonia, Giulietta und Stella zu erleben, Byung Gil Kim als Gegenspieler Hoffmanns und Irene Roberts als La Muse und Nicklausse. HOFFMANN steht am 24. und 30. Oktober sowie am 8. November auf dem Spielplan.

Sinfoniekonzert mit Rachmaninow und Schostakowitsch am 18.10.

Zwei denkbar gegensätzliche Kernwerke der russischen Sinfonik hat der slowakische Dirigent Juraj Valčuha für sein Konzert mit dem Orchester der Deutschen Oper Berlin ausgewählt. Auf der einen Seite steht Sergei Rachmaninows Klavierkonzert Nr. 2 in c-Moll, das schon bald nach seiner Uraufführung 1900 zu einem Welterfolg wurde und mit seiner Wechselwirkung von Melancholie gesättigter Melodik und virtuoser Eleganz den typischen Rachmaninow-Tonfall prägte. Als Solist ist Simon Trpčeski zu erleben. Demgegenüber steht mit der 8. Sinfonie Dmitri Schostakowitschs aus dem Jahr 1943 ein Werk, das in seiner unerbittlichen Schroffheit und tiefen Düsternis unmittelbar die Erfahrung des Zweiten Weltkriegs spiegelt.

Deutsche Oper Berlin, copyright: Leo Seidel
Deutsche Oper Berlin, copyright: Leo Seidel

Aus dem Hinterhalt: LA FORZA DEL DESTINO am 4.10., Tischlerei

Die Reihe der Late-Night-Performances „Aus dem Hinterhalt“, in der die Premieren auf der großen Bühne in einem einmaligen Tischlerei-Abend musikalisch-szenisch kommentiert werden, wird ab der Spielzeit 2019/20 von dem Sänger, Komponisten und Regisseur Elia Rediger kuratiert. Er stellt die Reihe unter das Thema MACHT DER KÜNSTE und beginnt am 4. Oktober mit Verdis LA FORZA DEL DESTINO, dazu hat er die in Berlin lebende russischstämmige Israelin Mary Ocher eingeladen hat, die für ihren politischen Pop bekannt ist.

Die Macht der Künste ist groß. Doch worin genau besteht sie? Was kann sie bewirken? Wen kann sie erreichen? Als Special Guests werden Künstler*innen aus Pop, Rock, Avantgarde, Mode und Bildender Kunst eingeladen, um mit ihrem Blick auf die Repertoirewerke – und gemeinsam mit Ensemblemitgliedern – die Abende zu gestalten.

 

  • Deutsche Oper Berlin
  • Titelfoto: Deutsche Oper Berlin/ Hoffmanns Erzählungen/ LES CONTES ‚HOFFMANN/ Foto @ Bettina Stöß

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