Tenor Michael Fabiano veröffentlicht sein Debüt-Album – Enrique Mazzola dirigiert

Michael Fabiano / Foto @ Jiyang Chen

Das Debüt-Album von MICHAEL FABIANO auf dem Label PENTATONE, welches große Arien von Verdi und Donizetti aus der Zeit von 1839 – 1862 vereint, ist ein eindrücklicher Beleg dafür, warum dieser junge amerikanische Tenor auf den großen Opernbühnen so gefragt ist. Er hat für diese Aufnahme bekannte Werke dieser berühmten Komponisten, aber auch seltener zu hörende Opernarien ausgesucht und gerade dieser Mix macht besonders neugierig.

 

Sämtliche Arien werden mit viel Energie und Feuer gesungen. Da auch die feinen Gesangslinien fließend gelingen, macht dies das Anhören dieser gut zusammengestellten Auswahl sehr kurzweilig und hörenswert.

CD-Cover/ Pentatone

Seien es Werke wie «Rigoletto», «Un ballo in maschera», oder Donizettis «Lucia di Lammermoor» man wird beim Zuhören immer wieder feststellen, dass hier seltene Fassungen verwendet wurden. Dies ist besonders bei der Arie «Qual sangue sparsi» aus «La Forza del Destino» interessant, weil hier die Fassung von 1862 verwendet wird, welche in St. Petersburg gesungen wurde. Erst 1869 wurde die heute in den meisten Aufführungen gängige Version übernommen.

Bei den weniger bekannten Arien finden wir Werke wie «Oberto», «Il Corsaro», «I Due Foscari» und «Ernani» von Giuseppe Verdi und Gaetano Donizetti’s «Maria di Rohan» und «Poliuto».

Enrique Mazzola / Photo by Eric Garault

Unter der Leitung des international sehr gefragten Dirigenten ENRIQUE MAZZOLA spielt das LONDON PHILHARMONIC ORCHESTRA. MAZZOLA ist ein temperamentvoller Kenner dieser Werke und das hier eine ganz gute Zusammenarbeit mit dem Orchester und dem Solisten stattgefunden hat und die Begleitung bis ins feinste Details ausgefeilt wurde, ist im gemeinsam erarbeiteten Resultat bestens zu hören. Man spürt den Respekt vor den wunderbaren Komponisten.

Die LONDON VOICES ergänzen in den Chorpassagen diese gelungene Aufnahme.

Man darf gespannt sein, wie sich die Karriere dieses erst 35-jährigen Tenors weiterentwickelt.

 

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