Opernhaus Bonn / Foto © Thilo Beu

Händels Oper ‚XERXES‘ feiert am 7.10.2018 Premiere im Opernhaus Bonn

Porträt Georg Friedrich Händel  v.Balthasar Denner (@ Wikipedia/gemeinfrei by nl:Gebruiker:Robbot)

Premiere von Georg Friedrich Händels XERXES (SERSE) in einer Neuinszenierung von Leonardo Muscato unter der Musikalischen Leitung von Rubén Dubrovsky am 7. Oktober im Opernhaus Bonn 

 

XERXES gehört zu Händels letzten Opern. Der ausgefeilte und virtuose Spätstil des damals schon erheblich kränkelnden Komponisten manifestiert sich hier exemplarisch. Nicht nur die überraschende, ganz für sich stehende erste Xerxes-Arie Ombra mai fu (eine inhaltlich fast absurde Liebeserklärung an einen Baum) deutet auf eine Erneuerung seiner Dramaturgie hin, sondern auch der weitgehende Verzicht auf Da-capo-Formen bei den Arien und deren rasante Wechsel mit extrem knapp gehaltenen Rezitativen. So nimmt die Oper ein schwindelerregendes Tempo auf. Händels Spätwerk ist eine bissige Persiflage auf die Sehnsüchte, die Verzweiflung und Macken sowie auf den (selbst)zerstörerischen Größenwahn des Machthabers und zugleich auf eine in sich verstrickte Gesellschaft.

Am Ende der Oper wird der präpotente Herrscher in seine Schranken verwiesen und gelangt schmerzlich zu der Erkenntnis, dass seine Macht keine Gefühle steuern kann. Kann er denn wenigstens zum Glück bei seiner geliebten Platane zurückfinden?

Leonardo Muscato, italienischer Theaterautor und Regisseur, gibt mit Händels Oper sein Deutschlanddebüt. Für internationale Aufmerksamkeit sorgte seine 2017 in Florenz herausgekommene CARMEN, die, als „feministische Inszenierung“ charakterisiert, erstmals auf der Opernbühne das serielle Frauenmorden in Italien (femminicidio) thematisierte. (Pressetext Oper Bonn)

  • Weitere Infos, Termine und Kartenreservierung unter DIESEM LINK

 

 

Serse, König von Persien

Luiciana Mancini

Arsamene

Kathrin Leidig

Amastre

Susanne Blattert

Ariodate

Leonard Bernad

Romilda

Louise Kemeny

Atalante

Marie Heeschen

Elviro

Martin Tzonev

 

 

Beethoven Orchester Bonn

 

 

 

Musikalische Leitung

Rubén Dubrovsky

Regie

Leonardo Muscato

Bühne

Andrea Belli

Kostüme

Katia Bottegal

Licht

Max Karbe

Regieassistenz und Abendspielleitung

Mark Daniel Hirsch

  • Titelfoto: Opernhaus Bonn / Foto © Thilo Beu

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