Theater Basel/Großes Haus/ Foto @ Sandra Then

Theater Basel: Opern-Highlights im Oktober 2018

Theater Basel/ Foto @ Pressebereich Theater Basel
Theater Basel/ Foto @ Pressebereich Theater Basel

Am Fr. dem 19. Oktober findet um 19.30 Uhr auf der Großen Bühne die Premiere der Oper «Lucia di Lammermoor» von Gaetano Donizetti statt. Regie führt der künstlerische Leiter des Festival d’Avignon Olivier Py, der am Theater Basel zuletzt Verdis «Macbeth» inszenierte. Die musikalische Leitung liegt in den Händen des italienischen Dirigenten und Belcanto-Spezialisten Giampaolo Bisanti. 

 

 

Fr 19. Oktober 2018, 19.30 Uhr, Große Bühne
Premiere
LUCIA DI LAMMERMOOR
Oper in drei Akten von Gaetano Donizetti
Libretto von Salvatore Cammarano
Nach «The Bride Of Lammermoor» von Sir Walter Scott
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Musikalische Leitung: Giampaolo Bisanti; Inszenierung: Olivier Py; Bühne & Kostüme: Pierre-André Weitz; Licht: Bertrand Killy; Chor: Michael Clark; Mit: Ernesto Petti (Lord Enrico Ashton), Rosa Feola (Lucia Ashton), Fabián Lara (Sir Edgardo Di Ravenswood), Ena Pongrac (Alisa), Karl-Heinz Brandt (Normanno) u. a.
Chor und Extrachor des Theater Basel
Es spielt das Sinfonieorchester Basel

Eine Frau wird zum Spielball des Privatkriegs zweier verfeindeter Familien. Politisch günstig soll sie heiraten, so will es der Bruder. Ihr Herz aber hat sie dem «Feind» geschenkt. Lucia fügt sich in die Zwangsheirat und wird doch zerrieben zwischen den Ränken der Kontrahenten. Wahnsinn, der im Tod endet, ist der Preis, den sie zu zahlen hat. In seiner Neuinszenierung von Donizettis Belcanto-Klassiker geht der Regisseur Olivier Py dem tragischen Schicksal dieser Frau auf den Grund. Dabei stellt er die Frage, wer hier eigentlich wahnsinnig ist und legt offen, wie rücksichtslos diese patriarchale Gesellschaft eine Frau in ihre vorgefertigten Schubladen zwingt. Seit seiner Inszenierung von « Macbeth» in Basel arbeitete Olivier Py u. a. am Opernhaus La Monnaie in Brüssel, an der Opéra National de Paris und an der Deutschen Oper Berlin. Die musikalische Leitung liegt in den Händen des italienischen Dirigenten und Belcanto-Spezialisten Giampaolo Bisanti.

 

Wiederaufnahmen und weiteres Repertoire im Oktober

 

Ab Mo., den 1.10.2018:

KÖNIG ARTHUR
Semi-Oper von Henry Purcell und John Dryden
In einer Neudichtung von Ewald Palmetshofer 
Lieder in englischer Sprache
Mit deutschen Übertiteln
Auftragswerk
Inszenierung: Stephan Kimmig; Musikalische Leitung: Christopher Moulds; Bühne: Katja Haß; Kostüme: Anja Rabes; Chor: Michael Clark; Mit Sarah Brady, Carina Braunschmidt, Mirko Campigotto, Elias Eilinghoff, Riccardo Fassi/ Domen Križaj, Vincent Glander, Steffen Höld, Martin Hug, Hyunjai Marco Lee, Max Mayer, Frank Fannar Pedersen, Raquel Rey Ramos, Javier Rodríguez Cobos, Nils Rovira-Muñoz, Kristina Stanek, Lisa Stiegler, Leela Subramaniam, Michael Wächter
Chor des Theater Basel
La Cetra Barockorchester Basel
Statisterie des Theater Basel
Jugend Circus Basilisk

Henry Purcells und John Drydens 1691 in London uraufgeführte Semi- Oper vereint Schauspiel, Gesang, Musik und Tanz zu einem dramatischen Gesamtereignis. «König Arthur» erzählt von Arthurs und Merlins wundersamem Friedensschluss zwischen Briten und Sachsen, von einer Zeit, als die Welt der Zauberer noch nicht versunken war.

 

Theater Basel/Großes Haus/ Foto @ Sandra Then
Theater Basel/Großes Haus/ Foto @ Sandra Then

Ab Di., den 2.10.2018:

PELLÉAS ET MÉLISANDE
Oper von Claude Debussy
In französischer Sprache
Mit deutschen und englischen Übertiteln
Musikalische Leitung: Erik Nielsen; Inszenierung: Barbora Horáková Joly; Bühne & Kostüme: Eva-Maria Van Acker; Video: Sarah Derendinger; Chor: Michael Clark; Mit: Andrew Murphy, Rolf Romei, Andrew Foster-Williams, Domen Križaj, Elsa Benoit, Jordanka Milkova, Toja Brenner
Chor des Theater Basel
Es spielt das Sinfonieorchester Basel.

Ein Wald, ein Turm, ein Brunnen – und eine dysfunktionale Familie unter Beobachtung. Im Gewand eines Märchens erzählt Claude Debussy in seiner einzigen Oper von einer erschütterten Welt, in welcher jede gute Erinnerung eine bloße Ahnung bleibt. Seine einzigartige Musik offenbart – schwärmerisch, fremd, unberührbar –, was die Figuren einander in ihrer Sprachlosigkeit nicht erzählen können.

 

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