
In einer Pressekonferenz präsentierten Intendant Markus Hinterhäuser und der Leiter des Bereichs „Konzert und Medien“ Axel Hiller am 4. Dezember das Programm der Salzburger Festspiele 2026. Neben zahlreichen gewohnten Stars und bekannten Werken der Opern- und Konzertliteratur finden sich darin auch ungewöhnlichere Stücke, die einen erstaunlich großen Raum der Spiritualität und des Glaubens eröffnen.
In der Konzeptionierung des Programms stand für Markus Hinterhäuser die Frage im Vordergrund, welche Antwort man auf das im letzten Jahr im Zentrum stehende Thema der Macht wie auch auf die nicht besser, sondern eher schlechter gewordene politische und gesellschaftliche Weltlage finden kann. In der Suche nach einer solchen Antwort wurde für ihn der Titel eines Werks des französischen Philosophen Roland Barthes entscheidend: „Fragmente einer Sprache der Liebe“. Nichts weniger als die Liebe steht somit im Zentrum der kommenden Festspiele, jedoch nicht in zu konkreter oder gar romantisierter Verformung. Vielmehr sollen entlang des Programms „Möglichkeiten und Spielarten der Liebe“ aufgeworfen, nicht Systeme, sondern Beziehungen in den Vordergrund gerückt werden. Liebe in allen Dimensionen und Facetten, somit das Menschsein in seiner gesamten Existentialität ist das Leitmotiv, bei dem es als Kontrapunkt zur Macht um die Verletzlichkeit des Menschen gehen soll. Denn die Liebe steht trotz oder auch wegen ihrer eigenen Macht immer wieder auf dem Prüfstand. So groß die Tragik, die Liebe nicht nur in der Oper oft mit sich bringt, sein kann, soll aber auch ihre schöne Leichtigkeit im Programm der Festspiele 2026 spürbar werden. Hinterhäuser betont, dieses solle Unterhaltung und gelegentliches Lächeln bringen, mit dem Vermerk, dass in Unterhaltung auch das Wort Haltung steckt.
Von der mörderischen Liebe zu einer sublimierten Liebe im Glauben – das Opernprogramm

In der ersten Opernpremiere steht dabei sogleich ein besonders drastisches Fragment der Liebe im Zentrum, die Hinterhäuser als „Tötungsmaschinerie“ bezeichnet. In „Carmen“ von Georges Bizet strebt die Titelfigur nach Selbstbestimmung und Freiheit, für die sie sogar den Preis des Todes zu zahlen bereit ist. In Carmen sieht Hinterhäuser ein Prinzip, das von trügerischer Energie genährt wird. Die in Salzburg seit vielen Jahren stets präsente Asmik Grigorian wird als eben jene Carmen ihr Rollendebut geben, als Dirigent ist Theodor Currentzis besetzt, zu dessen durchaus delikater „Causa“ Hinterhäuser laut eigener Aussage nichts Neues mehr hinzuzufügen habe. Dass dessen mystifizierende Selbstinszenierung und faszinierende wie unheimliche Energie tatsächlich viel für die musikalische Leitung von „Carmen“ versprechen lassen, ist, unabhängig von jeder politischen Diskussion, jedoch kaum zu verleugnen. Auch in der Regie wird es ein Debut geben, jenes von Gabriela Carrizo, die mit ihrer Tanztheaterkompagnie „Peeping Tom“ 2007 den Montblanc Young Directors Award der Salzburger Festspiele gewann und sich nun in diesem Rahmen erstmals allein einer Opernproduktion annehmen wird.
Auch die zweite Oper handelt klar von der Liebe, trägt sie diese doch sogar schon im Untertitel: „Così fan tutte“ zeigt als „Schule der Liebenden“ die Gesetzmäßigkeiten der Liebe auf, die auf einen Prüfungsweg führen, in dem die Fremdheit des eigenen Begehrens das größte zu überwindende Hindernis darstellt. Die Dirigentin der Produktion, Joana Mallwitz, betont zurecht, dass in dieser Oper beinahe alle Formen und Dimensionen der Liebe zur Sprache kommen. Für die Inszenierung wird auf jene von Christof Loy aus dem Jahr 2020 zurückgegriffen, die damals jedoch aufgrund der Vorschriften während der Covid-19-Pandemie drastischen Kürzungen unterworfen war und deshalb nun in erweiterter Form zur Aufführung gelangen soll. Die vielsprechende Besetzung ist zum größten Teil gleichgeblieben.
Die zweite tatsächliche Neuproduktion wird „Ariadne auf Naxos“ von Richard Strauss sein, neben den Mozart-Opern und dem „Rosenkavalier“ eine der am häufigsten bei den Festspielen aufgeführten Opern. Zwar stellt dieses Werk eine grundsätzliche Reflexion auf das Künstlerische und Ästhetische dar, doch ist darin die mythologische Figur der Ariadne nicht weniger präsent. In ihr zeigt sich nach dem Verlassenwerden von ihrem Geliebten Theseus die tragische Vergeblichkeit der Liebe, die jedoch durch ein Moment des Wechsels zu einer Versinnbildlichung des Doppellebens, des „Sowohl-als auch“ der Liebe wird. Neben der Vorfreude auf Kate Lindsey, Elīna Garanča und Eric Cutler kann man bei dieser Produktion vor allem auf die musikalische Leitung von Manfred Honeck gespannt sein, der bisher zwar als hervorragender Dirigent symphonischer Werke, jedoch kaum als Operndirigent in Erscheinung trat.
Mit der dritten Opernneuproduktion wird das Thema der menschlichen Liebe auf die Ebene der Transzendenz gehoben und in Form der Liebe zu Gott und zur Schöpfung präsent: Olivier Messiaens „Saint François d’Assise“ ist in thematischer wie musikalischer Hinsicht ein besonderes Werk, das sich mit dem Leben des heiligen Franziskus der Dimension des Glaubens widmet, die mit der Liebe zusammentrifft und diese in der Gestalt, wie sie in den anderen Opern des Festspielsommers auftritt, sublimiert. Hinterhäuser liegt das Stück besonders am Herzen, Messiaens Musik, die unter anderem den Gesang der Vögel einfängt, bezeichnet er als „Resonanzraum der Wirklichkeit Gottes“. Es ist eine Freude, dass ein solcher Raum bei den Festspielen eröffnet wird! Erklingen wird diese Musik unter der Leitung von Maxime Pascal, inszenieren wird Romeo Castellucci, wohl einer der geeignetsten Regisseure für die Umsetzung dieses Werks, das Sensibilität für Transzendenz ebenso benötigt wie einen hohen Sinn für Ästhetik.
Von den Pfingstfestspielen übernommen wird „Il viaggio a Reims“, damit auch Gianluca Capuano und Cecilia Bartoli. Wie bereits bei der erfolgreichen Produktion „Hotel Metamorphosis“ setzt man auf die Zusammenarbeit mit Barrie Kosky, der in Feydeau’schem Stil Erotisches und Vorformen der Slapstick-Komik kombinieren will. Der Handlungsschauort eines Hotels muss in diesem Fall nicht erst hinzukonzipiert werden, es bleibt die Frage, ob sich Koskys freudige Aussage, er könne aufgrund der Anlage des Werks „another story“ erfinden, bewähren wird.
Von Schuld und Reue zu Vergebung und Auferstehung – die „Ouverture spirituelle“
Konzertant werden im Festspielsommer 2026 gleich vier Opern zu hören sein, manche davon erfreulicherweise mehr als einmal: Neben Mozarts „Lucio Silla“ und Jules Massenets „Werther“ stehen „Der Prinz vom Homburg“ von Hans Werner Henze und „Passion“ des zeitgenössischen Komponisten Pascal Dusapin auf dem Programm. Letztere ist Teil der Eröffnungsreihe „Ouverture spirituelle“ der Festspiele, einem Auftakt, der gezielt geistliche Werke zur Aufführung bringen und dadurch einen jährlichen Schwerpunkt auf Spiritualität und Religion setzen möchte. Als übergeordnetes Motto trägt diese Ouverture im Jahr 2026 das Initium von Psalm 51, dem Bußpsalm „Miserere“, wodurch eine musikalische Reflexion auf Schuld, Reue und Vergebung eröffnet werden soll. Vertonungen dieses Psalms werden sich an mehreren Stellen des Programms finden, so Axel Hiller, zudem wird als Teil derselben Reihe das Schauspiel „De Profundis“ – die Anfangsworte des Psalms 130 – von Oscar Wilde aufgeführt, bei dem es sich um einen offenen Brief handelt, den der Schriftsteller während seiner Inhaftierung verfasste. Mit hoher theologischer Sensibilität wurde das weitere Programm der „Ouverture spirituelle“ konzipiert, das in seiner Dramaturgie jener des Triduum sacrum folgt. Das Vokalensemble „Vox luminis“, aus Salzburg mittlerweile kaum mehr wegzudenken, wird sowohl Bachs h-Moll-Messe als auch Franz Liszts „Via crucis“ aufführen, Letzteres kombiniert mit den „Rosenkranzsonaten“ X und XI von Heinrich I. F. Biber, der „Kreuzigung“ und der „Auferstehung“. Als absolute Antwort auf die Bitte um Vergebung wird die Auferstehung sodann auch in Form von Gustav Mahlers 2. Symphonie als Abschluss der „Ouverture spirituelle“ von den Wiener Philharmonikern unter Gustavo Dudamel geboten.
Messiaen, Kurtág, Verunelli und andere Reihen
Die über die Ouverture hinausreichende, erstaunlich starke spirituelle Prägung des Programms wird auch in dem Schwerpunkt „Visions de Messiaen“ spürbar. Neben „François d’Assise“ widmen sich vier Nachtkonzerte dem Schaffen dieses Komponisten, darunter „Visions de l’Amen“, gespielt von Hinterhäuser selbst zusammen mit Igor Levit, und das „Quatuor pour la fin du temps“, das Messiaen in Gefangenschaft geschrieben und auch uraufgeführt hat, worauf auch die ungewöhnliche, den vorhandenen Gegebenheiten geschuldete Besetzung zurückzuführen ist. Eine seltene Besonderheit im Festspielprogramm stellt das Orgelkonzert mit Olivier Latry in der Franziskanerkirche dar, dessen Programm sich aus zahlreichen geistlichen Werken Messiaens zusammensetzt.

Eine zweite thematische Konzertreihe ist als „Hommage à György Kurtág“ gedacht. In neun Konzerten wird der Zartheit und dem sensiblen Umgang mit Klängen des Komponisten nachgegangen. Für die Konzeption wurden Gespräche mit mehreren Künstlern geführt, die Kurtág gut kennen, zudem wird die für dessen Musik perfekt geeignete Atmosphäre der Kollegienkirche genutzt, in der vier von neun Konzerten stattfinden werden. Mit deutlich weniger, nämlich nur zwei Konzerten widmen sich die Festspiele mit einem Porträt der 1979 geborenen Komponistin Francesca Verunelli, der, so Hinterhäuser, „neue Klassiker der Avantgarde“ zu verdanken sind. Neben diesen spezifischen werden auch die gewohnten Reihen weitergeführt, so zum Beispiel die „Kleinen Nachtmusiken“, die „Mozart-Matineen“, „Canto Lirico“, mehrere Liederabende, Kammer- und Solistenkonzerte. Auch das YCA Preisträgerkonzert ist wieder Bestandteil des Programms. Unter den Gastorchestern finden sich neben bekannten Gästen wie dem Gustav Mahler Jugendorchester oder den Berliner Philharmonikern auch neue, so zum Beispiel das Ensemble „Le Concert d’Astrée“.
Mehr als eine Notlösung – Schauspiel zwischen Klassikern und Uraufführungen
Ein bekanntlich diffiziles Thema stellte die Konzipierung des Schauspielprogramms dar. Hinterhäuser betont, dass nicht Selbstüberschätzung oder Hybris ihn zur vorübergehenden Übernahme der Verantwortung verleitet haben, sondern dies aus Zeitgründen im Kuratorium der Festspiele beschlossen wurde. Auch wenn es vielleicht Hinterhäusers Geschmack und Kontakte widerspiegeln mag, handelt es sich doch um ein interessantes Programm, das sowohl Klassiker als auch Uraufführungen umfasst. Als der Klassiker unter den deutschsprachigen Tragödien schlechthin wird, abgesehen vom Jedermann, dem Klassiker der Festspiele, eine Neuproduktion von „Faust I“ den Anfang machen. Nach Ulrich Rasches Inszenierung von „Maria Stuarda“ im vergangenen Jahr wurde im Gespräch über eine weitere Zusammenarbeit seinem Wunsch, „Faust“ auf die Bühne zu bringen, entgegengekommen. In der Figur des Faust kann ein „Prototyp des modernen Menschen“ gesehen werden, so Hinterhäuser, dessen Schattenbild Mephisto ein Kontrast zum Streben durch reines Studieren wird. Nicht nur Wissen und Leben stehen sich in dieser Tragödie gegenüber, auch Denken und Fühlen, womit das Thema der Liebe erneut präsent wird. In der Rolle des Mephistopheles wird Valery Tscheplanowa zu erleben sein, die darin einen Traum in Erfüllung gehen sieht. Ebenso Teil des Programms ist „Der Menschenfeind“ von Molière, eine Komödie, die allerdings auf den ersten Blick eher wie eine Tragödie erscheinen mag, in der ein Psychogramm eines zutiefst destruktiven Menschen und eine paradoxe Liebe, die auf Verrat und Verachtung basiert, gezeichnet werden.
Die erste der beiden Uraufführungen geht auf den Kontakt zwischen Hinterhäuser und Peter Handke zurück, der ersterem wohl nicht ganz ohne Hintergedanken vor zwei Jahren ein neues Werk zukommen ließ: „Schnee von gestern, Schnee von morgen“, ein Stück für einen Darsteller, in Salzburg Jens Harzer, das im Innehalten, dem Wahrnehmen des Vergehens der Zeit ein Zusammentreffen von Vergangenheit und Zukunft sieht und darin auch an die „Mythen des Alltags“, um auf Roland Barthes zurückzukommen, erinnert. Die zweite Uraufführung stellt insofern eine Besonderheit dar, als sie von Elfriede Jelinek stammt, die aufgrund von Konflikten Salzburg einst den Rücken kehrte und nun zurückkommt. In ihrem Stück „Unter Tieren“ versuchen Tiere den Finanzkapitalismus zu verstehen, woran sie kläglich scheitern. Es sei ein Werk, das in vermeintlich märchenhafter Gestalt von einer korrupten Gesellschaft und einer phrasenhaften Politik, die von den Menschen akzeptiert wird, erzählt.
Auch ein besonderes Gastspiel ist im Schauspielprogramm vorgesehen: Mit „Europa“ von Wajdi Mouawad, das bisher erst einmal aufgeführt wurde, wird sich der bei den Salzburger Festspielen sehr bekannte und ausgezeichnete Krzysztof Warlikowski mit dem Ensemble des Nowy Teatr aus Warschau erstmals hierzulande als Theaterregisseur präsentieren. Zudem wird es drei Lesungen geben: Zum 100-jährigen Geburtstag von Ingeborg Bachmann widmet sich ein Abend dem Schaffen der Dichterin, Peter Handke wird mit einer Lesung von „Wunschloses Unglück“ erneut aufgegriffen und Birgit Minichmayr liest Elfriede Jelineks „Winterreise“.
Ebenfalls im Rahmen der Pressekonferenz vorgestellt wurden das Kinder- und Jugendprogramm „jung & jede*r“ sowie die Angebote des Festspielarchivs, das den Festspielen mit der Reihe „The Living Archive“ eine fünfte Sparte hinzufügt. Dazu gehören Projektpräsentationen ebenso wie die Ermöglichung eines taktilen Zugangs zu Archivalien.
Die Liebe – und die Salzburger Festspiele auf dem Prüfstand

Durch Fragen im Anschluss an die Programmpräsentation kamen auch nicht zu ignorierende finanzielle und logistische Themen zur Sprache. Zum einen werden sich in den kommenden Jahren auch bei den Salzburger Festspielen die geforderten Sparmaßnahmen stärker bemerkbar machen, die Hinterhäuser jedoch in ihrer Übermäßigkeit stark kritisiert, mit Verweis auf die zahlreichen nicht-künstlerischen Berufe, die dennoch essentiell für den Kunstbetrieb sind. Zum anderen stellt der Umbau des Großen Festspielhauses, der ab 2027 den Saal für die Bespielung für voraussichtlich zwei Jahre ausfallen lässt, eine große Herausforderung dar. Es wird intensiv nach einem Ausweichquartier gesucht, womöglich wird die Nutzung einer mobilen Halle, wie sie zum Beispiel beim Verbier Festival zum Einsatz kommt, notwendig sein. Sicher ist jedoch, dass der Umbau das Profil der Salzburger Festspiele in den kommenden Jahren stark prägen wird – mit der Hoffnung, dass diese Prägung langfristig betrachtet positiv sein wird.
Fragmente einer unausgesprochenen Sprache der Hoffnung
Es ist ein vielseitiges Programm, mit bekannten und unbekannteren oder auch noch völlig neuen Werken, auf das man sich im kommenden Jahr freuen kann. Durch diese Vielfalt kann es nach Hinterhäuser auch ein „Spiegel der europäischen Geistesgeschichte“ sein, der die fortlaufende Gegenwart mindestens ebenso einfängt wie die Entwicklungen der Vergangenheit. All dies steht unter dem Zeichen der Liebe in all ihren Spielarten, Dimensionen und Äußerungen, mit dem Bewusstsein, dass dies, unter Bezugnahme auf Roland Barthes, immer fragmentarisch ist. Beinahe überraschend und sehr erfreulich ist die tief reflektierte, feinfühlige und zugleich ernste Aufnahme auch des Themas des Glaubens. Spiritualität, Religion, Gott, das Transzendente, die Wahrnehmung der Welt als Schöpfung, doch auch das Leiden und die Bitte um Erbarmen im Angesicht Gottes eröffnen ein breites Bild des Glaubens, der mit der Liebe einhergeht und zu einer Erhebung der oft so grausamen, tödlichen menschlichen Liebe in die Transzendenz führt. Unweigerlich wird dadurch auch die dritte theologische Tugend präsent, die Hoffnung – die Hoffnung auf Verbesserung, auf wahres Lernen durch Reflektieren der Vergangenheit und der menschlichen Existenz? In jedem Fall eröffnet dieses von Glaube und Liebe geprägte Programm die Hoffnung auf einen abwechslungsreichen, tiefgründigen, aber doch eben auch unterhaltsamen Festspielsommer.
- Artikel von Elena Deinhammer / Red. DAS OPERNMAGAZIN
- Salzburger Festspiele 2026
- Titelfoto: Großes Festspielhaus © Salzburger Festspiele / Andreas Kolarik