Deutsche Oper am Rhein: Monatsspielplan Juli & September 2013

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Nachdem Saison 2012/13 mit den Premieren von „Luisa Miller“ am 4. Juli und „b.16“ am 5. Juli langsam ausklingt, startet die neue Spielzeit 2013/14 im September mit einem abwechslungsreichen Eröffnungsprogramm: Am Sonntag, 8. September findet die erste „Opern-Rallye“ in der Landeshauptstadt statt, bei der Künstlerinnen und Künstler des Ensembles mit musikalischen Überraschungen an ungewöhnlichen Orten mitten in Düsseldorf zu treffen sind. 

Beim 1. Haniel Klassik Open Air am 13. September präsentieren auf dem Opernplatz vor dem Theater Duisburg Solistinnen und Solisten der Deutschen Oper am Rhein gemeinsam mit Chor, Extrachor und den Duisburger Philharmonikern ein facettenreiches Programm, das von der klassischen Oper über Operette bis zu Filmmusik reicht. Als „special guest“ sorgt Peter Bursch’s All Star Band für rockige Töne. Durch den Abend führt Götz Alsmann – der Musiker und Moderator begeisterte sein Publikum schon beim NRW-Sommerkonzert 2012 in Düsseldorf für die Deutsche Oper am Rhein. Am Sonntag, 15. September, öffnet das Theater Duisburg die Türen für eine Entdeckungstour vom Kulissenkeller bis zum alten Malsaal unterm Dach. Auf dem Opernplatz bieten den ganzen Tag Theater-, Tanz- und Chorgruppen ein buntes Programm.

 

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Premieren im Juli und September

Giuseppe Verdis 1849 in Neapel uraufgeführte Oper „Luisa Miller“ nach dem bürgerlichen Trauerspiel „Kabale und Liebe“ von Friedrich Schiller ist nicht einfach eine Vertonung des Schauspiels, sondern konzentriert die Grundkonflikte des sozialkritischen Dramas auf die private Tragödie der Titelfigur. Carlos Wagner, der bereits Bizets „Carmen“ auf die Bühnen der Deutschen Oper am Rhein brachte, setzt gemeinsam mit seinem Ausstatter Kaspar Zwimpfer, der durch sein eindrucksvolles Bühnenbild zu Brittens „Peter Grimes“ in bester Erinnerung ist, das Drama um diese junge Frau ab 4. Juli für fünf Termine im Theater Duisburg und ab 28. September im Opernhaus Düsseldorf in Szene. Einblicke in die Neuinszenierung von Giuseppe Verdis „Luisa Miller“ können am 24. September vor der Düsseldorfer Premiere bei derkostenlosen Opernwerkstatt gewonnen werden.

"Eine florentinische Tragödie": Anooshah Golesorkhi (Simone), Janja Vuletic (Bianca), Corby Welch (Guido Bardi)_FOTO_Hans Joerg Michel.jpg
„Eine florentinische Tragödie“: Anooshah Golesorkhi (Simone), Janja Vuletic (Bianca), Corby Welch (Guido Bardi)_FOTO_Hans Joerg Michel.jpg

Das Ballettprogramm „b.16“, das am 5. Juli im Opernhaus Düsseldorf Premiere feiert, besteht aus drei Stücken. Für die Uraufführung „Nacht umstellt“ kreierte Martin Schläpfer eine Art eigene Partitur aus der Kombination und Konfrontation der beiden Komponisten Franz Schubert und Salvatore Sciarrino. „Afternoon of a Faun“ von Jerome Robbins zeigt zwei junge Menschen, gefangen in einer narzisstischen Einsamkeit – ein erotisch-naiver Pas de deux zur Musik von Claude Debussy. Seine schönsten, bewegendsten, kraftvollsten, aber auch melancholischsten Choreographien widmet Hans van Manen der Urform menschlicher Begegnung: dem Aufeinandertreffen von Mann und Frau. Dies gilt auch für sein 2010 für Het Nationale Ballet Amsterdam entstandenes Stück „Without Words“.

 

Außerdem im Opernhaus Düsseldorf:

Für die Ballettwerkstatt b.16 am 2. Juli, um 18.00 Uhr hat Hans van Manen seine Teilnahme zugesagt. In einem Podiumsgespräch wird er über sein Schaffen, seine Arbeitsweise, sein Leben, aber auch über die anderen Choreographien und ihre Schöpfer, die im Rahmen des Programms zu sehen sein werden – Jerome Robbins und Martin Schläpfer – sprechen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, dem Dirigenten Wen-Pin Chien, den Mitgliedern des Balletts am Rhein sowie den Düsseldorfer Symphonikern bei einer öffentlichen Probe zuzuschauen. Der Eintritt ist frei.

Das Ballett „b.15“ kann noch ein letztes Mal am 12. Juli erlebt werden.

Die Opern „Eine florentinische Tragödie / Der Zwerg“ und „Rigoletto“ werden im Juli zum vorerst letzten Mal im Opernhaus aufgeführt.

„Elektra“ wird ab dem 11. September wieder für drei Termine ins Opernprogramm aufgenommen.

 

Il barbiere di Siviglia - Lena Belkina (Rosina), Dmitri Vargin (Figaro) Foto: HJ. Michel
Il barbiere di Siviglia – Lena Belkina (Rosina), Dmitri Vargin (Figaro) Foto: HJ. Michel

Außerdem im Theater Duisburg:

Rossinis „Il barbiere di Siviglia“ ist in der Spielzeit 2012/13 noch viermal zu erleben.

Mozarts Oper „Don Giovanni“ wird in der Inszenierung von Karoline Gruber und in Kooperation mit der Tokyo Nikikai Opera Foundation am 20. September wieder ins Programm aufgenommen.

Die Opernwerkstatt zur Premiere von „La traviata“ im Oktober 2013 findet am 27. September statt.

 

Junges Publikum

Für die Schulvorstellungen von „Die Prinzessin auf der Erbse“ zum Ende des Schuljahres sind Restkarten erhältlich. Außerdem bietet das Opernhaus Düsseldorf am 10. Juli noch eine Familienvorstellung an.

In der neuen Spielzeit werden zwei Kinderopern in das Programm der beiden Spielstätten der Deutschen Oper am Rhein wiederaufgenommen – am 14. September „Die Zauberflöte für Kinder“ nach Wolfgang Amadeus Mozart im Düsseldorfer Foyer und am 21. September Benjamin Brittens „Arche Noah“ im Theater Duisburg.

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