Oper Köln setzt auf ein vielfältiges Programm für die neue Spielzeit 2022/23

Hein Mulders und François-Xavier Roth © Felix Broede

Bereits im April 2022 stellte der ab 1. September 2022 bestellte Intendant Hein Mulders zusammen mit Generalmusikdirektor Francois Xavier Roth und der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker das Programm der Oper Köln der Presse vor. Reker äußerte die Hoffnung, dass man in der Spielzeit 2024/25 in den Riphan-Bau am Offenbachplatz zurückkehren könne. Mulders und Roth haben sich öfter getroffen, um das Programm 2022/23 zu gestalten. Das Profil der Kölner Oper wird geschärft, die Kontinuität wird weitgehend gewahrt.

 

 

 

Chefdirigent und Kölner GMD Francois Xavier Roth wird mit „Les Troyens“ von Hector Berlioz in der Regie von Johannes Erath seine Erfolgsserie französischer Opern fortsetzen und mit Regisseur Benjamin Lazar Wagners „Fliegenden Holländer“ gestalten.

„La Bête dans la jungle“ von Arnaud Petit wird die Fortsetzung der Serie von Opern dieses Jahrhunderts als Uraufführung am 14. April 2023 sein, und in der Kinderoper wird als deutsche Uraufführung Marius Felix Langes „Der Gesang der Zauberinsel“ zu erleben sein. Zusätzlich gibt es in der Kinderoper ebenfalls die deutsche Uraufführung von Connor Mitchells „The Musician“. Damit setzt die Oper Köln ihre lange Tradition als innovatives Haus fort.

Wiederaufnahmen beliebter Produktionen wie Mozarts „Zauberflöte und „Die Entführung aus dem Serail“, Puccinis „Turandot“ und „La Bohème“, Donizettis „Lucia di Lammermoor“ und „Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“ und „Pin Kaiser und Fip Husar“ in der Kinderoper ergänzen den Spielplan um beliebte Stücke, die, auch pandemiebedingt, noch nicht alle gesehen haben.

Alexander Zemlinskys Oper „Der Zwerg“ kommt in Kombination mit Stravinskys Ballett „Petruschka“ 100 Jahre nach der Uraufführung in Köln wieder in Köln auf die Bühne, diesmal vom Ballet of Difference gestaltet.

Auch Rossini („La Cenerentola“), Verdi („Luisa Miller“), Purcell („Miranda“) und Händel („Giulio Cesare in Egitto“) werden nicht fehlen.

Dazu kommen drei Tanzgastspiele und ein Karnevalskonzert.

Das Divertissementchen des Kölner Männer-Gesangsvereins, meistgespielte Produktion der Spielzeit 2021/22 wird es auch 2022/23 wieder in der Kölner Oper geben, diesmal ist der Titel „Fastelovend zesamme“.

Hein Mulders, designierter Intendant © Felix Broede

Hein Mulders wurde im April 2021 zum Intendanten der Oper Köln ab der Spielzeit 2022.23 ernannt. 2013 wurde Hein Mulders zum Intendanten des Aalto-Musiktheaters Essen, der Essener Philharmoniker und der Philharmonie Essen berufen, als diese drei Sparten des Verbundes von Theater und Philharmonie Essen (TUP) erstmals unter eine Leitung kamen. 2016 schon wurde Mulders’ Vertrag in Essen um weitere fünf Jahre ab 2018 verlängert. In der Saison 2018.19 erhielt das Aalto-Theater aufgrund der Bandbreite und der Qualität seiner Produktionen in der Kritikerumfrage der „Welt am Sonntag“ die Nominierung zum „Opernhaus des Jahres“ in Nordrhein-Westfalen.

Eine Video-Vorschau auf die neue Spielzeit finden Sie unter DIESEM LINK.

Das Programm und das Spielzeitheft zum Nachlesen (als PDF) unter DIESEM LINK.

 

  • Artikel von Ursula Hartlapp-Lindemeyer / Red. DAS OPERNMAGAZIN
  • Oper Köln
  • Titelfoto: Oper Köln/ StaatenHaus © Paul Leclaire

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