Oper Düsseldorf - Foto@ Hans-Jörg Michel

Opernhaus Düsseldorf: Lydia Steier inszeniert Peter Tschaikowskys Oper „Pique Dame“

Regisseurin Lydia Steier (FOTO: Sandra Then)

Spielsucht, Geld und Liebesbesessenheit – das sind die drei Motive, um die sich Peter Tschaikowskys Seelendrama „Pique Dame“ rankt. Hermann, ein haltloser junger Offizier, Lisa, eine von ihm leidenschaftlich geliebte, aber unerreichbar scheinende Frau und deren Großmutter, eine geheimnis­umwitterte Gräfin, sind die Hauptfiguren in dem tragischen Spiel um persönliche Zuneigung und gesellschaftliche Anerkennung. Unter der musikalischen Leitung von Aziz Shokhakimov feiert „Pique Dame“ am Samstag, 25. Mai, um 19.30 Uhr Premiere im Opernhaus Düsseldorf.

 

Für die Neuinszenierung an der Deutschen Oper am Rhein hat Generalintendant Christoph Meyer die US-Amerikanerin Lydia Steier gewonnen, die seit 2002 in Deutschland lebt und für ihre Regiearbeiten mehrfach ausgezeichnet wurde. „Mich reizt das Portrait einer selbstverliebten Gesellschaft. In ‚Pique Dame‘ ist sie glamourös und nicht unsympathisch, aber indifferent und eitel, geld- und statusbesessen. Davon sehe ich viel in unserer Zeit“, erklärt die Regisseurin. „Das Hollywood der späten 1950er Jahre ist mein Pendant dazu. Dieser Ort und diese Zeit erlauben mir, wie Tschaikowsky zwei gegensätzliche Welten auszuloten.“

Hanna Schwarz ist die Gräfin in „Pique Dame“ (FOTO: Oliver Fantitsch)

Das tut sie mit der legendären Hanna Schwarz als Gräfin, Elisabet Strid als deren Enkelin Lisa, Sergey Polyakov in der Rolle des Hermann und einem großen Sängerensemble. Bärbl Hohmann entwirft das Bühnenbild, Ursula Kudrna die Kostüme.

 

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  • Titelfoto: Oper Düsseldorf – Foto@ Hans-Jörg Michel

 

 

Ein Gedanke zu „Opernhaus Düsseldorf: Lydia Steier inszeniert Peter Tschaikowskys Oper „Pique Dame“

  1. Wir haben uns die Oper am 25.06. im Opernhaus Düsseldorf angesehen.
    Insgesamt war es eine sehr gute Inszenierung.Darsteller und Chor sowie das Bühnenbild ließen keine Wünsche offen.Jedoch hätte man das Schwimmbad besser in einem zeitgem. Springbrunnen dargestellt und die Kinder als Indianer schienen uns doch nicht so ganz in das Gesamtbild zu passen.Auch das Orchester hat eine gute Leistung erbracht.

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