Staatsoper Hamburg/ La Belle Hélène/ Foto @ Klaus Lefebvre

Staatsoper Hamburg: Mit La Belle Hélène geht es beschwingt in den Jahreswechsel

Staatsoper Hamburg/ La Belle Hélène/ Foto @ Klaus Lefebvre
Staatsoper Hamburg/ La Belle Hélène/ Foto @ Klaus Lefebvre

Die Hamburgische Staatsoper hat zum Jahreswechsel mit La Belle Hélène Jacques Offenbachs erfolgreiche Opéra bouffe ab dem 25. Dezember für sechs Vorstellungen wieder auf dem Spielplan. Das Regieduo André Barbe und Renaud Doucet verlegen die Handlung in ihrer Inszenierung auf ein Kreuzfahrtschiff der 60er-Jahre: die phantasievolle, spritzige Inszenierung ist ein Garant für gute Laune!

 

In der Titelpartie der Hélène gibt es ein Wiedersehen mit der international gefeierten amerikanischen Mezzosopranistin Jennifer Larmore. Als Ménélas ihr zur Seite ist Peter Galliard besetzt. In weiteren Rollen sind Renate Spingler (Léoena), Gabriele Rossmanith(Parthoenis), Victor Rud (Agamemnon), Ziad Nehme (Achille) und Julian Rohde (Ajax deuxième) zu erleben. Ihr Rollendebut geben Oleksiy Palchykov (Pâris), Sergei Ababkin (Ajax premier), Otto Katzameier (Calchas) und Soomin Lee (Bacchis). Sein Staatsoperndebüt an der Dammtorstraße gibt der brilliante Countertenor Max Emanuel Cencic (Oreste).

 

Staatsoper Hamburg/ La Belle Hélène/ Foto @ Klaus Lefebvre
Staatsoper Hamburg/ La Belle Hélène/ Foto @ Klaus Lefebvre

102 Partituren umfasst das Bühnenwerk Jacques Offenbachs – seine Opéra bouffe „La Belle Hélène“ zählt zu seinen größten Erfolgen. Unglücklich in ihrer Ehe mit dem ältlichen König Ménélas sehnt sich Hélène, die schönste Frau der Welt, nach Leidenschaft. Bei einem Wettkampf weckt der als Schäfer verkleidete Pâris ihre Aufmerksamkeit. Er sucht sie in der Nacht auf und sie geben sich ihrer Leidenschaft hin. Ménélas überrascht die beiden Ehebrecher, doch Pâris und Hélène gelingt die Flucht … Offenbachs Operette löste bei der Uraufführung 1864 in Paris einen gehörigen Skandal aus, weil die Darstellerin der Hélène in frivolem Kostüm auftrat. Unter dem Deckmantel der Parodie konnte Offenbach zahlreiche erotische Anspielungen und freizügige Darstellungen in seine Operetten einbauen, die ansonsten von der Zensur nicht erlaubt worden wären. „La Belle Hélène“ nimmt als Satire auf das Spießbürgertum die gesellschaftliche Borniertheit aufs Korn.

 

Jacques Offenbach

La Belle Hélène

 

Musikalische Leitung: Nathan Brock

Inszenierung und Choreografie: Renaud Doucet

Bühnenbild und Kostüme: André Barbe

Licht: Guy Simard

Chor: Christian Günther

 

Pâris Oleksiy Palchykov (Rollendebüt), Ménélas KS Peter Galliard, Hélène Jennifer Larmore, Agamemnon Viktor Rud, Oreste Max Emanuel Cencic (Staatsoperndebüt), Achille Ziad Nehme, Ajax premier Sergei Ababkin (Rollendebüt), Ajax deuxième Julian Rohde,Calchas Otto Katzameier (Rollendebüt), Bacchis Soomin Lee (Rollendebüt), Léoena KS Renate Spingler, Parthoenis KS Gabriele Rossmanith

 

In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

 

Vorstellungen am 25. und 31. Dezember 2017 jeweils um 18.00 Uhr und am 28. Dezember um 19.30 Uhr sowie am 6. und 19. Januar 2018 jeweils um 19.30 Uhr.

 

Familieneinführung am 25.12.2017 um 17.15 Uhr in der Stifter-Lounge.

 

Informationen und Kartenreservierung Tel. (040) 35 68 68
www.staatsoper-hamburg.de

  • Titelfoto: Staatsoper Hamburg/ La Belle Hélène/ Foto @ Klaus Lefebvre

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