Staatskapelle Berlin / Konzert Dream of Gerontius / Foto @ Holger Kettner

Staatskapelle Berlin: II. Abonnementkonzert unter der Leitung von François-Xavier Roth mit dem ECHO Klassik Preisträger Renaud Capuçon als Solist

Foto @ DAS OPERNMAGAZIN
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Am 26. und 27. November – II. Abonnementkonzert der Staatskapelle Berlin unter der Leitung von François-Xavier Roth mit dem ECHO Klassik Preisträger Renaud Capuçon als Solist – am 27. November zum letzten Mal im Konzerthaus

Am 26. und 27. November ist die Staatskapelle Berlin mit dem II. Abonnementkonzert der Saison in der Philharmonie und im Konzerthaus zu erleben. Auf dem Programm stehen Paul Dukas´ »L’apprenti sorcier« (»Der Zauberlehrling«)Béla Bartóks Violinkonzert Nr. 2 sowie Igor Strawinskys »L’oiseau de Feu« (»Der Feuervogel«). Die musikalische Leitung übernimmt François-Xavier Roth, als Solist tritt der Violinist Renaud Capuçon auf, der jüngst für sein 2016 erschienenes Album mit Werken von Rihm, Dusapin und Mantovani mit dem ECHO Klassik in der Kategorie »Konzerteinspielung des Jahres« (Musik aus dem 20. und 21. Jahrhundert) ausgezeichnet wurde. Das Album entstand in Zusammenarbeit mit den Wiener Symphonikern, dem Orchestre de L’Opéra de Paris (unter Philippe Jordan) sowie dem Orchestre Philharmonique de Radio France (unter Myung-Whun Chung). Mit dem Konzert am 27. November verabschiedet sich die Staatskapelle Berlin vom Konzerthaus, in dem sie seit Herbst 1984 regelmäßig mit sinfonischen Programmen zu Gast war. Von nun an werden die Abonnementkonzerte regulär in der Staatsoper Unter den Linden und in der Philharmonie stattfinden.

Der französische Violinist Renaud Capuçon tritt als Solist regelmäßig in den Konzertsälen der ganzen Welt auf und konzertierte u. a. mit den Berliner Philharmonikern, dem Boston Symphony Orchestra, dem Orchestre de Paris, dem Orchestre Philharmonic de Radio France der Filarmonica della Scala Milano, dem Orchestre National de France sowie mit dem Simon Bolivar Orchestra und den Los Angeles Philharmonics. Als Kammermusikpartner arbeitete er u. a. mit Martha Argerich, Daniel Barenboim, Yefim Bronfman, Khatia Buniatishvili und Hélène Grimaud. Darüber hinaus unterrichtet er seit 2014 Violine an der Hochschule für Musik in Lausanne. Für sein musikalisches Engagement und seine Einspielungen wurde Renaud Capuçon mehrfach ausgezeichnet. Mit dem diesjährigen Preis gewann er bereits seinen dritten ECHO Klassik.

Der in Paris geborene Dirigent François-Xavier Roth ist Generalmusikdirektor der Stadt Köln, Chefdirigent des Gürzenich-Orchesters Köln, war 2011 bis 2016 Musikdirektor des SWR Sinfonieorchesters Baden-Baden und Freiburg und ist seit 2017 Principal Guest Conductor des London Symphony Orchestra. Darüber hinaus gastierte er u. a. bei den Berliner Philharmonikern, dem Concertgebouw Orchestra Amsterdam, dem Boston Symphony Orchestra, den Münchner Philharmonikern und dem Tonhalle Orchester Zürich. In wenigen Tagen, am 17. November, erscheint mit Gustav Mahlers Symphonie Nr. 5 bei harmonia mundi die erste gemeinsame Einspielung von François-Xavier Roth und dem Gürzenich-Orchester Köln.

»L’Apprenti sorcier«, eine Vertonung von Goethes Ballade »Der Zauberlehrling«, ist das wohl bekannteste Werk des französischen Komponisten Paul Dukas. Das 1897 entstandene dreiteilige Orchesterstück schildert mit funkelnd-überschäumenden Klängen und wirbelnden Rhythmen den misslungenen Zauberversuch eines übermütigen jungen Magiers. Igor Strawinskys frühe Ballettmusik »L’oiseau de Feu « erweckt mit effektvoller und farbenreich irisierender Musik die Welt russischer Märchen zum Leben. Zwischen den beiden Werken steht Béla Bartóks Violinkonzert Nr. 2, komponiert in den Jahren 1937 und 1938, das zu Bartóks reifsten Kompositionen gehört, in der er Traditionelles und Innovatives originell zusammenbringt.

  • Titelfoto: Staatskapelle Berlin / Konzert Dream of Gerontius / Foto @ Holger Kettner

 

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