Oper und Ballett am Rhein im Januar 2016

Sylvia Hamvasi (Elsa von Brabant), Chor der Deutschen Oper am Rhein © Matthias Jung
Sylvia Hamvasi (Elsa von Brabant), Chor der Deutschen Oper am Rhein © Matthias Jung

Oper und Ballett am Rhein im Januar 2016 

Fr 08.01. – 19.30 Uhr:        „Tosca“von Giacomo Puccini

Wiederaufnahme im Opernhaus Düsseldorf

Sa 09.01. – 18.00 Uhr:      „Lohengrin“ von Richard Wagner

Wiederaufnahme im Opernhaus Düsseldorf

Mit Stargast Klaus Florian Vogt am So. 24.01., 18.00 Uhr

Mo 11.01. – 19.00 Uhr:    Ballettwerkstatt zum neuen Programm b.26

                                                 Gespräche und Probenbesuch vor der Premiere im Theater Duisburg – Eintritt frei

Fr 15.01. – 19.30 Uhr:        „Aida“von Giuseppe Verdi

                                                 Wiederaufnahme im Opernhaus Düsseldorf

Sa 16.01. – 19.30 Uhr:       Premiere „Ballettprogramm b.26“

August Bournonville / Antony Tudor / Terence Kohler

Ballettpremiere im Theater Duisburg

Mi 20.01. – 19.00 Uhr:      Jubiläumskonzert: 40 Jahre Freundeskreis der Deutschen Oper am Rhein

Mit Peter Seiffert, Bogdan Baciu, Morenike Fadayomi, Luiza Fatyol, Sylvia Hamvasi   und Hans-Peter König

VORNE: Lisette Oropesa (Lucia), Boris Statsenko (Enrico); HINTEN: Florian Simson (Normanno), Adrian Sâmpetrean (Raimondo) FOTO Hans Jörg Michel
VORNE: Lisette Oropesa (Lucia), Boris Statsenko (Enrico); HINTEN: Florian Simson (Normanno), Adrian Sâmpetrean (Raimondo) FOTO Hans Jörg Michel

Do 21.01. – 19.30 Uhr:      „Lucia di Lammermoor“– von Gaetano Donizetti

Wiederaufnahme im Opernhaus Düsseldorf

Do 28.01. – 19.30 Uhr:      „Der fliegende Holländer“ von Richard Wagner

                                                 Wiederaufnahme im Theater Duisburg 

 

Außerdem im Opernhaus Düsseldorf:

 

„Hänsel und Gretel“ – Märchenoper von Engelbert Humperdinck – 02.01.

„Les Contes d‘Hoffmann“ – Oper von Jacques Offenbach – 03.01.

„Die Zirkusprinzessin“ – Operette von Emmerich Kálmán – 14.01.

„Die Zauberflöte“ – von Wolfgang Amadeus Mozart – 10.01., 14.01.

 

Außerdem im Theater Duisburg:

 

„Die Zauberflöte“ – von Wolfgang Amadeus Mozart – 02.01., 27.01.

„Hänsel und Gretel“ – Märchenoper von Engelbert Humperdinck – 09.01., 17.01.

 

In Düsseldorf…

 

Jubiläumskonzert mit Stargast Peter Seiffert

40 Jahre Freundeskreis

Der Freundeskreis der Deutschen Oper am Rhein wird 40 und feiert seinen runden Geburtstag mit einem festlichen Jubiläumskonzert im Opernhaus Düsseldorf. Als Stargast konnte mit Kammersänger Peter Seiffert einer der bis heute gefragtesten Heldentenöre gewonnen werden. Aus dem Ensemble haben überdies Bogdan Baciu, Morenike Fadayomi, Luiza Fatyol, Sylvia Hamvasi und Hans-Peter König ihre Mitwirkung zugesagt. Lukas Beikircher und Wen-Pin Chien – beide Kapellmeister an der Deutschen Oper am Rhein – übernehmen die musikalische Leitung, es spielen die Düsseldorfer Symphoniker. Im Anschluss gemeinsame Feier mit den Künstlern. Zu Konzert und Feier sind auch alle willkommen, die nicht Mitglied im Freundeskreis sind. Im Eintrittspreis von 40,00 Euro ist die Teilnahme am Konzert sowie am Flying Dinner enthalten.

Mi 20.01.2016, 19.00 Uhr – Opernhaus Düsseldorf

 

In Duisburg…

 

Martin Schläpfer - Foto@ Gert Weigelt
Martin Schläpfer – Foto@ Gert Weigelt

… präsentiert das Ballett am Rhein im Theater Duisburg ab Samstag, 16. Januar um 19.30 Uhr Martin Schläpfers Ballettprogramm b.26. Es widmet sich drei unterschiedlichen Choreographen und spannt seinen Bogen vom Barock bis in die Gegenwart. Bereits zu Lebzeiten August Bournonvilles löste man aus seinen Handlungsballetten wie „Napoli“ Teile heraus, um sie als funkelnde Preziosen im Rahmen unabhängiger Divertissements zu zeigen. Ganz im Sinne dieser Tradition präsentiert auch das Ballett am Rhein zum Auftakt von b.26 ein „Bournonville Divertissement“, das mit dem berühmten Pas de six und der Tarantella aus dem dritten Akt von „Napoli“ zwei brillante Tanzsequenzen mit einem weiteren Beispiel für Bournonvilles choreographische Meisterschaft kombiniert: dem Pas de deux aus seinem Ballett „Blumenfest in Genzano“ aus dem Jahr 1858 – heute eine seiner bekanntesten Kreationen.

Antony Tudors Ballett „Dark Elegies“ aus dem Jahre 1937 ist dagegen eine zutiefst berührende getanzte Klage. Eine Dorfgemeinschaft findet sich zusammen, um den Tod ihrer Kinder zu beklagen. Zu Gustav Mahlers „Kindertotenliedern“ für Bariton und Orchester hatte Tudor für das Londoner Ballet Rambert dieses Ballett kreiert und sich damit wahrscheinlich als erster Choreograph überhaupt von der Musik des bedeutenden Spätromantikers inspirieren lassen.

Den dritten Teil des Ballettprogramms übernimmt der junge australische Choreograph Terence Kohler mit seiner Uraufführung „One“. Inspiriert haben ihn für sein Stück die verschiedenen Zustände und Wirkungen eines Sturms: von seiner Vorahnung über das Toben im Inneren oder das Gefangensein in seinem Auge, bis hin zu seiner ungeheuren Kraft und der plötzlichen Ruhe danach. Für seine erste Kreation für das Ballett am Rhein wählte er als musikalische Basis Johannes Brahms’ Sinfonie Nr. 1 – eine Partitur.

Die Ballettwerkstatt zu b.26 am Montag, 11. Januar 2016 um 19.00 Uhr im Theater Duisburg bietet die Gelegenheit, die Choreographien in einem Podiumsgespräch und einer Bühnenprobe kennen zu lernen. Eintritt frei.

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 Karten und weitere Informationen sind erhältlich in den Opernshops Düsseldorf und Duisburg, Tel. 0211.89 25 211 // 0203.940 77 77, sowie überwww.operamrhein.de.

*Titelfoto: VORNE: Lisette Oropesa (Lucia), Boris Statsenko (Enrico); HINTEN: Florian Simson (Normanno), Adrian Sâmpetrean (Raimondo) FOTO Hans Jörg Michel

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