STAATSOPER IM SCHILLER THEATER BEI NACHT/ FOTO (C) THOMAS BARTILLA

Letztes Abonnementkonzert der Staatskapelle Berlin am 27. und 28. Juni unter der Leitung von Daniel Barenboim

Daniel Barenboim / Foto Copyright: Sheila Rock
Daniel Barenboim / Foto Copyright: Sheila Rock

Letztes Abonnementkonzert der Staatskapelle Berlin in dieser Saison – unter der Leitung von Daniel Barenboim, mit Sir András Schiff als Solist und einem Programm das den Bogen von Beethoven über Bartók zu Widmann spannt

Am 27. und 28. Juni leitet Daniel Barenboim in der Philharmonie und im Konzerthaus das letzte Abonnementkonzert der Staatskapelle Berlin der Saison 2015/16, mit Sir András Schiff, einem der renommiertesten Pianisten der Gegenwart, als Solist.

Auf dem Programm steht Beethovens 3. Sinfonie, die »Eroica«, die am Beginn des 19. Jahrhunderts ein neues Kapitel des sinfonischen Komponierens eröffnete. In Beziehung gesetzt wird sie zu Jörg Widmanns ʼKonzertouvertüre für Orchesterʽ  »Con brio« (2008) – ein Werk das mehr als zwei Jahrhunderte später bewusst den Brückenschlag zu Beethoven sucht und findet. Widmann wählte nicht nur die gleiche Besetzung, sondern lehnte sich auch an bestimmte Bewegungs- und Klangmuster der Sinfonien Nr. 7 und 8 des Wiener Klassikers an. Ergänzt wird der Abend durch Bartóks zwischen folkloristischem Ton und Avantgardeklängen angesiedelten 1. Klavierkonzert – das, 1926 entstanden, obwohl ganz klassisch aufgebaut, durch den offensiven Einsatz von perkussiven Elementen doch hochgradig »modern« wirkt.

Ausblick I. Abonnementkonzert 2016/17 und Symposion »450 Jahre Staatskapelle Berlin«:

Nach einer Konzerttournee vom 2. bis 10. September, die die Staatskapelle Berlin und Daniel Barenboim mit Werken von Bruckner und Mozart in die Philharmonie de Paris, zu den BBC Proms nach London und zum  Lucerne Festival führt,  bildet das I. Abonnementkonzert am 19. und 20. September in der Philharmonie in Zusammenarbeit mit dem Musikfest Berlin einen ersten Höhepunkt der Berliner Konzertsaison: Edward Elgars monumentales Oratorium »The Dream of Gerontius« gelangt unter der Leitung von Daniel Barenboim zur Aufführung, mit den Gesangssolisten Sarah Connolly, Jonas Kaufmann und Thomas Hampson, der Staatskapelle Berlin und über 200 beteiligten Sängern des Staatsopernchors, des Konzert- und Jugendchors der Staatsoper und des RIAS Kammerchors.

Die Spielzeit 2016/17 markiert für die Staatskapelle Berlin bereits ein »kleines Jubiläum«, denn es ist ihre 175. Konzertsaison als Sinfonieorchester. Die Fortsetzung der Symposions-Reihe in Hinblick auf das 2020 anstehende »große Jubiläum 450. Jahre Staatskapelle Berlin« findet 2016 vom 7. bis 9. Oktober statt. Unter dem Titel »Krisen- und Blütezeiten: Die Entwicklung der Königlich Preußischen Hofkapelle von 1713 bis 1806« nimmt das Symposion in diesem Jahr das 18. Jahrhundert von der Auflösung der Königlich Preußischen Hofkapelle 1713 bis hin zum Zusammenbruch des »alten« Preußens 1806 in den Blick. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Zeit der Hofkapelle und Hofmusik vor und nach König Friedrich II. und hier insbesondere auch auf der Hofmusik an den Preußischen Nebenhöfen. Das interdisziplinäre Symposion vernetzt Spezialisten verschiedener Disziplinen aus dem In- und Ausland, organisiert als Kooperation der Staatsoper im Schiller Theater Berlin mit der Universität Bayreuth und der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg. Ergänzt wird das Programm durch ein Konzert des Ensembles Preußens Hofmusik mit Musik aus der Zeit König Friedrichs II. im Weißen Saal von Schloss Charlottenburg und eine Schlossführung. Weitere Infos unter: https://www.staatskapelle-berlin.de/de/projekte/symposion-450-jahre/

Tickets und weitere Informationen unter www.staatskapelle-berlin.de

  • Titelfoto: STAATSOPER IM SCHILLER THEATER BEI NACHT/ FOTO (C) THOMAS BARTILLA

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