HAIRSPRAY in der Oper Dortmund – Musicalpremiere am 21. Oktober 2017

Oper-Dortmund/ HAIRSPRAY_/ Marja Hennicke und Jörn Felix Alt /Foto @ Thomas Jauk
Oper Dortmund/ HAIRSPRAY/ Marja Hennicke und Jörn Felix Alt /Foto @ Thomas Jauk

Das Musical HAIRSPRAY von Marc Shaiman hat am Samstag, 21. Oktober 2017, um 19.30 Uhr im Dortmunder Opernhaus Premiere. Unter der musikalischen Leitung von Philipp Armbruster und der Regie sowie Choreographie von Melissa King werden Marja Hennicke als Tracy, Ks Hannes Brock als Edna sowie Jörn-Felix Alt als Link Larkin zu sehen sein. HAIRSPRAY mag wie eine charmante Teenager-Komödie mit tollen Songs erscheinen, in der das korpulente Mädchen Tracy ihre Träume realisieren will. Doch HAIRSPRAY geht darüber hinaus und entwirft das Bild Amerikas der frühen 1960-er Jahre, als Rassendiskriminierung und Ausgrenzungen von Menschen, die nicht in ein bestimmtes Muster passten, gelebter Alltag war. Eine Zeit, die uns heute wieder bekannt erscheint?

 

Baltimore, 1962. Die Corny Collins Show des lokalen Fernsehsenders ist das Zentrum von Tracy Turnblads Welt. Jeden Nachmittag präsentieren hier die „Nicest Kids in Town“ die neueste Musik und die aktuellsten Tanzschritte. Einmal mit dabei zu sein, einmal neben ihrem Schwarm Link Larkin tanzen zu dürfen, das ist Tracys großer Traum. Doch dafür scheint sie zu füllig und zu unangepasst zu sein – nicht nur wegen ihrer hochtoupierten Jackie-Kennedy-Frisur. Als sie jedoch beim Nachsitzen die coolen Tanzschritte der schwarzen Mitschüler kennenlernt, ist ihre Chance gekommen.

Oper Dortmund/ HAIRSPRAY/ Marja Hennicke, Hannes Brock und Jörn Felix Alt /Foto @ Thomas Jauk
Oper Dortmund/ HAIRSPRAY/ Marja Hennicke, Hannes Brock und Jörn Felix Alt /Foto @ Thomas Jauk

Es klingt wie eine charmante Teenager-Komödie – das korpulente Mädchen aus dem Arbeiterviertel mit einer übergewichtigen Mutter, die sich nicht mehr aus dem Haus traut, verbannt die schlanke, blonde Produzententochter Amber von ihrem Platz. Doch Hairspray geht darüber hinaus und entwirft das Bild Amerikas der frühen 60er Jahre, als Rassendiskriminierung und die Ausgrenzung von Menschen, die nicht in ein bestimmtes Muster passten, gelebter Alltag war. Dass der Kampf um Gleichberechtigung mit den Mitteln der Musik gewonnen werden kann, war bereits bei der Uraufführung ein naives Happy End; heute erscheint es angesichts der zugespitzten politischen Lage gänzlich utopisch.

Bekannt geworden ist das 2002 uraufgeführte Musical einem größeren Publikum durch die Verfilmung mit John Travolta als Tracys Mutter Edna. Diese Partie wird traditionell von einem Mann gespielt – in Dortmund übernimmt sie Ks. Hannes Brock, der damit seine Abschiedsspielzeit einläutet.

Karten gibt es an der Tageskasse im Opernhaus, telefonisch unter 0231/50 27 222 oder auf www.theaterdo.de

*Titelfoto: Oper Dortmund/ HAIRSPRAY/ Marja Hennicke und Jörn Felix Alt /Foto @ Thomas Jauk

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