Düsseldorf/Duisburg – Oper und Ballett am Rhein im Oktober 2014

FOTO: Hans Jörg Michel
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Hans Jörg Michel

Premieren und Wiederaufnahmen an der Oper und Ballett am Rhein in Düsseldorf und Duisburg im Oktober 2014

Di  7. Oktober, 18.00 Uhr       Ballettwerkstatt: b.21 im Opernhaus Düsseldorf

Fr 17. Oktober, 19.30 Uhr      Premiere: Ballettprogramm b.21 im Opernhaus Düsseldorf

Fr 17. Oktober, 19.30 Uhr      Wiederaufnahme: „Der fliegende Holländer“ im Theater Duisburg

So 19. Oktober, 11.00 Uhr     Symphoniker im Foyer zu „Ariadne auf Naxos“ im Opernhaus Düsseldorf

Mi 22. Oktober, 11.00 Uhr    Wiederaufnahme: „Vom Mädchen, das nicht schlafen wollte“ im Opernhaus Düsseldorf

Fr 24. Oktober, 11.00 Uhr      Wiederaufnahme: „Zauberflöte für Kinder“ im Theater Duisburg

So 26. Oktober, 18.30 Uhr     Wiederaufnahme: „Le nozze di Figaro“ im Theater Duisburg

  

Premiere

 

Ballett am Rhein: b.21 – Balanchine / van Manen / Schläpfer

Hans van Manen und Martin Schläpfer: Seit vielen Jahren kreuzen sich ihre Bahnen. Aus einem Meister und Mentor, der mit seinem unverwechselbaren Œuvre zu den ganz Großen unserer Zeit zählt, wurde mehr und mehr ein Freund. Für das Publikum ist jedes seiner Ballette ein einzigartiges Beispiel für das vollendete Zusammenspiel von Musik und Bewegung, die Erschaffung menschlicher Charaktere und das Ausloten ihrer Emotionen. Für das Ballett am Rhein kreiert der Niederländer nun erstmals eine Uraufführung, und Martin Schläpfer, der zuletzt in van Manens „The Old Man and Me“ als Tänzer begeisterte, kehrt dafür auf die Bühne zurück.

Eingerahmt wird dieses außergewöhnliche neue Stück von zwei Werken, die auf unterschiedliche Weise Inspiration aus dem romantischen Erbe beziehen. In George Balanchines „Serenade“ wirken die Tänzerinnen in ihren langen Tutus wie verzauberte Elfen beim nächtlichen Tanz im Mondschein. Die Schönheit des puren Tanzes beschwört der Neoklassiker mit geradezu überbordendem Einfallsreichtum, indem er Ensemble und Solisten in immer neuen architektonischen Kompositionen zusammenführt.

In „Johannes Brahms – Symphonie Nr. 2“ vereint Martin Schläpfer das Universum des klassischen Tanzes von „Giselle“ bis „Schwanensee“. Zur Uraufführung des Stücks in der Spielzeit 2012/13 schrieb Wiebke Hüster in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: „Der Tanz hat die Märchen aufgegeben, die Elfen, Königinnen, Willis und Schwäne. Aber sein Zauber ist nicht gebrochen. Seine Zukunft hat eben, zu Brahms’ Zweiter, begonnen.“

b.21 feiert am 17. Oktober, um 19.30 Uhr im Opernhaus Düsseldorf Premiere.

 

Dazu: Die Ballettwerkstatt zu b.21 findet am 7. Oktober um 18.00 Uhr im Opernhaus Düsseldorf statt. Der Eintritt ist, wie immer, frei.

Wiederaufnahmen

                                        

„Der fliegende Holländer“ – Richard Wagner

Mit der Oper „Der fliegende Holländer“, zu der Wagner 1839 durch eine stürmische Seereise angeregt worden war, hoffte der damals noch unbekannte Komponist, in der Kunsthochburg Paris Erfolg zu haben. Doch erst in Dresden kam es 1842 zur Uraufführung des Werkes. Anders als in den ausladenden Dimensionen seiner späteren Musikdramen ist der zweieinhalbstündige „Fliegende Holländer“ noch als eine effektvolle szenische Ballade mit großen Emotionen und Schauereffekten gefasst.

„Der fliegende Holländer“ ab 17. Oktober im Theater Duisburg.

 

„Vom Mädchen, das nicht schlafen wollte“ – Marius Felix Lange

Mit der Auftragskomposition der Familienoper „Vom Mädchen, das nicht schlafen wollte“ vom Berliner Komponisten Marius Felix Langestartete im Februar 2014 erfolgreich die Kooperation „Junge Opern Rhein-Ruhr“. Der Düsseldorfer Kinderbuchautor Martin Baltscheitschrieb das Libretto und entführt kleine und große Opernbesucher in eine phantasievolle Geschichte über Freundschaft, erste Liebe, die Begegnung mit dem Tod und das große Abenteuer, gemeinsam alle Ängste zu überwinden.

„90 Minuten voller überraschender Wendungen, ein Wechselbad der Gefühle, mit Fantasie und Tempo, Witz und Romantik inszeniert vonJohannes Schmid. (…) Kuchen, Kuss und Schluss einer anspruchsvollen Produktion. Sehr lauter, sehr langer Jubel.“ (Anne Horstmeier, NRZ / WAZ)

„Vom Mädchen, das nicht schlafen wollte“ ab 22. Oktober im Opernhaus Düsseldorf.

 

„Zauberflöte für Kinder“– nach Wolfgang Amadeus Mozart

Hautnah erleben Kinder im Grundschulalter die Abenteuer von Tamino und Papageno aus Mozarts wohl berühmtester Oper in einer kindgerechten Fassung in unseren Opernfoyers: „Dies Bildnis ist bezaubernd schön“ – Tamino ist sofort verliebt, als er Paminas Bild zum ersten Mal sieht. Von der Königin der Nacht ausgesandt, macht er sich auf den Weg, um die Prinzessin von dem angeblich bösen Sarastro zu befreien. Papageno, der Vogelfänger, begleitet ihn auf seiner Reise. Während er dem verliebten Prinzen hilft, hofft er insgeheim, selbst eine Freundin zu finden.

„Zauberflöte für Kinder“ ab 24. Oktober wieder im Opernfoyer des Theaters Duisburg.

Sonderveranstaltung

 

Symphoniker im Foyer zu Richard Strauss‘ „Ariadne auf Naxos“

Im Anschluss an die Premiere von „Ariadne auf Naxos“ dreht sich auch die erste Matinee um Strauss: Eine Auswahl aus seinem Liedschaffen – darunter die von stiller Seligkeit erfüllte Glücksvision des „Morgens“ – präsentiert von Sopranistin Sylvia Hamvasi undWolfgang Wiechert am Klavier.

Streicher der Düsseldorfer Symphoniker eröffnen das Programm mit dem Sextett aus „Capriccio“ – ein berückend wehmütiger Abschiedsgesang und Spiegel jener längst vergangenen Zeit der Wiener Klassik, die in der Matinee mit Haydns Streichquartett op. 76/5 vertreten ist.

Die erste Sonntagsmatinee der Spielzeit 2014/15 findet statt am 19. Oktober um 11.00 Uhr, im Foyer des Opernhauses Düsseldorf.

 

Karten und weitere Informationen sind erhältlich in den Opernshops Düsseldorf und Duisburg,

Tel. 0211.89 25 211 // 0203.940 77 77, sowie über www.operamrhein.de.

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