Deutsche Oper Berlin, copyright: Leo Seidel

Deutsche Oper Berlin: Highlights im Oktober 2017

Deutsche Oper Berlin -Donald Runnicles - Foto @ Bettina Stoess
Deutsche Oper Berlin – Donald Runnicles – Foto @ Bettina Stoess

Der Monat Oktober steht im Zeichen der Uraufführung des neuen Werks von Aribert Reimann: L’INVISIBLE, unter musikalischer Leitung von Generalmusikdirektor Donald Runnicles und in der Regie des jungen Russen Vasily Barkhatov.

 

 

 

Am 8. Oktober feiert die „Trilogie lyrique“ nach Maurice Maeterlinck ihre Uraufführung, die zentralen Frauenpartien der drei Kurzdramen („Der Eindringling“, „Interieur“ und „Tintagiles Tod“), die Reimann im Libretto miteinander verwoben hat, übernimmt die Sopranistin Rachel Harnisch. Weitere Vorstellungen am 18., 22., 25., 31. Oktober, das ausführliche Begleitprogramm im Vorfeld der Uraufführung finden Sie als angefügtes PDF.

Auch das 1. Tischlereikonzert am 16. Oktober bietet eine Hommage an den Komponisten: mit den „Fünf Ophelia-Liedern“ von Johannes Brahms, bearbeitet für Singstimme und Streichquartett von Aribert Reimann, Robert Schumanns „Drei Fantasiestücke“ op. 73, bearbeitet für Flöte, Klarinette, zwei Violen und Harfe von Aribert Reimann sowie Werken von Boris Blacher und Reimann. Zum Ende des Konzerts wird ein Auftragswerk für Harfe, Flöte, Violine, Viola und Violoncello des jungen Komponisten Alexander Muno (*1979) uraufgeführt.

 

    DIE LIEBE ZU DEN DREI ORANGEN von Sergei Prokofjew, Deutsche Oper Berlin, copyright: Barbara AumüllerDIE LIEBE ZU DEN DREI ORANGEN von Sergei Prokofjew, Deutsche Oper Berlin, copyright: Barbara Aumüller

Wieder im Programm: DIE LIEBE ZU DEN DREI ORANGEN

Am 14. Oktober kehrt die legendäre Robert-Carsen-Inszenierung von Sergej Prokofjews DIE LIEBE ZU DEN DREI ORANGEN zurück auf den Spielplan der Deutschen Oper Berlin. Die skurrile Geschichte um den liebeskranken Prinzen und seine Orangenprinzessin ist nicht nur eine Märchenoper, sondern auch ein Stück über das Theater selbst: Der kanadische Starregisseur zeigt eine zweistündige Tour de force durch die Berliner

Theater- und Showgeschichte von Brecht bis Berlinale – witzig, rasant, satirisch und garantiert unterhaltsam. Die Partie des Prinzen übernimmt, wie schon in der Premiere, Thomas Blondelle, die Fata Morgana singt Francesca Mondanaro. Am Pult steht der Australier Nicholas Carter, der von 2014 – 16 als Kapellmeister und Musikalischer Assistent von Donald Runnicles an der Deutschen Oper Berlintätig war und jetzt als Chefdirigent des Adelaide Symphony Orchestra zurück in seine Heimat gegangen ist, dem Haus an der Bismarckstraße aber für einige Gast­­diri­gate verbunden bleibt.

 

ELEKTRA von Richard Strauss, Deutsche Oper Berlin, copyright Barbara Aumüller
ELEKTRA von Richard Strauss, Deutsche Oper Berlin, copyright Barbara Aumüller

Besetzungs-Highlights ELEKTRA, TOSCA und NABUCCO

Wir freuen uns, dass am 19., 26. und 30. Oktober Catherine Foster die Titelpartie in Richard Strauss‘ ELEKTRA gestaltet, an der Seite von Doris Soffel als Klytämnestra und Allison Oakes als Chrysothemis. Unter musikalischer Leitung von Donald Runnicles sind ferner Clemens Bieber als Aegisth und Tobias Kehrer als Orest zu erleben.

In den TOSCA-Vorstellungen am 21. und 24. Oktober übernimmt Liudmyla Monastyrska die Titelpartie und Jorge de León Cavaradossi. Nach längerer Zeit kehrt zudem der große Bariton Zeljko Lučić zurück auf die Bühne der Deutschen Oper Berlin, zuletzt war er im Mai 2010 in der Premiere von Verdis OTELLO an der Seite von Anja Harteros und José Cura zu hören. Jetzt gestaltet er sowohl Scarpia als auch Nabucco in den Vorstellungen am 29. Oktober und 1. November.

 

Sinfoniekonzert am 23. Oktober mit Mahlers Sinfonie Nr. 2

Mit der Sinfonie Nr. 2 in c-Moll von Gustav Mahler präsentiert Generalmusik­direktor Donald Runnicles mit dem Orchester der Deutschen Oper Berlin am 23. Oktober eine weitere Mahler-Sinfonie, nach der 3. und 5. Sinfonie in den vergangenen Spielzeiten. Die Solopartien übernehmen Elena Tsallagova und Ronnita Miller.

 

*Homepage der Deutschen Oper Berlin

*Titelfoto: Deutsche Oper Berlin, copyright: Leo Seidel 

 

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