Staatsoper Unter den Linden/ LES PÊCHEURS DE PERLES Premiere am 24. Juni 2017/ Gyula Orendt (Zurga) und Chor/ Foto: Donata Wenders

Berlin: »Staatsoper zum Kinopreis« am 28. April – Georges Bizets »Les pêcheurs de perles«

Staatsoper Unter den Linden/ LES PÊCHEURS DE PERLES Premiere am 24. Juni 2017/ Olga Peretyatko-Mariotti (Leïla), links davon Wolfgang Schöne (Nourabad) und Chor/ Foto: Donata Wenders
Staatsoper Unter den Linden/ LES PÊCHEURS DE PERLES
Premiere am 24. Juni 2017/ Olga Peretyatko-Mariotti (Leïla), links davon Wolfgang Schöne (Nourabad) und Chor/ Foto: Donata Wenders

»Staatsoper zum Kinopreis« am 28. April: Dank dem  Verein der Freunde und Förderer der Staatsoper können junge Menschen unter 35 Jahren für 8 € zu Wim Wenders Inszenierung von Georges Bizets »Les pêcheurs de perles«

Am Samstag, dem 28. April heißt es wieder »Staatsoper zum Kinopreis« – in diesem Jahr in der erst kürzlich wiedereröffneten Staatsoper Unter den Linden. Der Verein der Freunde und Förderer der Staatsoper Unter den Linden lädt 300 junge Menschen unter 35 Jahren dazu ein, Georges Bizets »Les pêcheurs de perles« in der Inszenierung von Wim Wenders unter der musikalischen Leitung von Victorien Vanoosten zum Sonderpreis von 8 € zu erleben. Zum Ensemble gehören Olga Peretyatko-Mariotti (Leïla), Francesco Demuro (Nadir) und Wolfgang Schöne (Nourabad), die die Partien bereits bei der Premiere 2017 sangen. Die Rolle des Zurga übernimmt Alfredo Daza. Es singen und spielen der Staatsopernchor und die Staatskapelle Berlin.

Die 1863 uraufgeführte Oper »Les pêcheurs de perles« von Georges Bizet steht in der Rezeptionsgeschichte im Schatten seines deutlich erfolgreicheren Werks »Carmen« und wird nicht allzu häufig gespielt. In der auf Ceylon (Sri Lanka) spielenden Handlung geht es um zwei Freunde, Nadir und Zurga, die in dieselbe Frau, die junge Priesterin Leïla, verliebt waren. Um ihre Freundschaft nicht zu gefährden, haben beide geschworen, der Liebe zu ihr für immer zu entsagen. Als Leïla nach vielen Jahren wieder auftaucht, flammen die alten Gefühle wieder auf und der Schwur der Freunde steht auf dem Spiel.

Staatsoper Unter den Linden/ LES PÊCHEURS DE PERLES Premiere am 24. Juni 2017/ Gyula Orendt (Zurga) und Chor/ Foto: Donata Wenders
Staatsoper Unter den Linden/ LES PÊCHEURS DE PERLES
Premiere am 24. Juni 2017/ Gyula Orendt (Zurga) und Chor/ Foto: Donata Wenders

Wim Wenders zählt zu den einflussreichsten deutschen Filmregisseuren der Gegenwart. Mit Filmen wie »Paris, Texas«, »Der Himmel über Berlin«, »Buena Vista Social Club« und »Pina – tanzt, tanzt sonst wir verloren« hat sich Wim Wenders auch international einen Namen gemacht und wurde für sein Schaffen vielfach ausgezeichnet. 2015 war er mit dem Dokumentarfilm »Das Salz der Erde« für den Oscar nominiert. 2017 gab er mit »Les pêcheurs de perles« an der Staatsoper im Schiller Theater sein Opernregiedebüt.

Seit 2011 unterstützt der Verein der Freunde und Förderer die Aktion »Staatsoper zum Kinopreis«: Nach dem gemeinsamen Vorstellungsbesuch von »Il barbiere di Siviglia« (2011), folgten »Wozzeck« und »Un ballo in maschera« (2013), »Candide« (2014), »Tosca« (2015), »Don Giovanni« (2016) und zuletzt »Tannhäuser« (2017). Die Karten für »Les pêcheurs de perles« sind über die Webseite der Staatsoper erhältlich. Pro Person können maximal 4 Tickets gekauft werden. Bitte halten Sie am Einlass einen Lichtbildausweis bereit.

Staatsoper unter den Linden / Saalansicht/ Berlin/ © Gordon Welters phone +49 170 8346683 e-mail: mail@gordonwelters.com http://www.gordonwelters.com
Staatsoper unter den Linden / Saalansicht/ Berlin/ © Gordon Welters

Ab 18:30 Uhr findet im Apollosaal der Staatsoper ein Empfang statt, bei dem Intendant Matthias Schulz die jungen Opernbesucher begrüßen wird. Gegen Vorlage des »Staatsoper zum Kinopreis«-Tickets gibt es am Stand der Südlichen Weinstraße ein kostenloses Glas Wein zur Einstimmung auf den Opernabend.

»Staatsoper zum Kinopreis«-Tickets und weitere Informationen: www.staatsoper-berlin.de

 

  • Titelfoto: Staatsoper Unter den Linden/ LES PÊCHEURS DE PERLES
    Premiere am 24. Juni 2017/ Gyula Orendt (Zurga) und Chor/ Foto: Donata Wenders

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