Ballett Dortmund: Wiederaufnahme des Balletts DREI FARBEN: TANZ

Ballett Dortmund_DREI FARBEN TANZ / Ensemble / Fotografin  Bettina Stöß / JPG
Ballett Dortmund_DREI FARBEN TANZ / Ensemble / Fotografin Bettina Stöß / JPG

Ab Freitag, 4. Dezember 2015, um 19.30 Uhr im Opernhaus Dortmund Mit den Choreographien von Douglas Lee, William Forsythe und Alexander Ekman wählte der Direktor des Balletts Dortmund, Xin Peng Wang, drei Nuancen aus dem reichen Farbspektrum des zeitgenössischen Tanzes aus. Ab 4. Dezember ist die Produktion DREI FARBEN: TANZ wieder im Dortmunder Opernhaus zu sehen. Alle drei Choreographen haben ihren künstlerischen Ursprung im Neoklassizismus eines George Balanchine, verfolgen jedoch unterschiedliche Wege, der tänzerischen Bewegung zu einer neuen Freiheit zu verhelfen.

Seit einem Jahrzehnt begeistert der gebürtige Engländer Douglas Lee als Solist des Stuttgarter Balletts das Publikum. Genauso aufregend wie seine Interpretation großer Rollen sind auch seine choreographischen Arbeiten, ursprünglich für das Stuttgarter Ballett kreiert, von denen mittlerweile zahlreiche fest im Repertoire des Staatsballett Berlin, des Norwegian National Ballet, des Royal Ballet of Flanders sowie des New York City Ballet verankert sind. Mit jener ihm eigenen seismographischen Raffinesse, in der große Emotion und filigrane Befindlichkeit deckungsgleich werden,
gestaltet Douglas Lee mit PianoPiece ein neues Stück für Dortmund.

William Forsythe schuf mit The Vertiginous Thrill of Exactitude 1996 eine lustvolle Hommage an die Tanzkunst George Balanchines. Das Vexierspiel von zwingender Geometrie und höchster Präzision sprengt – wie so viele Arbeiten des Starchoreographen – die Grenzen der Kunst zum Leben hin auf. Drei
Tänzerinnen und zwei Tänzer stehen vor der Aufgabe, bei diesem Drahtseilakt niemals die Balance zwischen Ernst und jener Leichtigkeit zu verlieren, die der Tanz braucht, um zu leben.

Als Mitglied des Royal Swedish Ballet, des Cullberg Ballet und des
Nederlands Dans Theater 2 begann Alexander Ekman seine Karriere. Mittlerweile zählt er zu den gefragtesten jungen Choreographen Europas. Seine Kreation Cacti, mit der er sich erstmals dem Dortmunder Publikum vorstellte, wurde 2010 in den Niederlanden mit dem begehrten Preis „Swan best dance production“ ausgezeichnet und zwei Jahre später von der britischen Tanzkritik als „Beste junge Choreographie“ nominiert. Die Körper
der Mitwirkenden und die Live-Musik von Joseph Haydn, Ludwig van Beethoven und Franz Schubert verschmelzen zu einer untrennbaren Einheit, bis nicht mehr zu unterscheiden ist, ob die Bewegung die Musik sicht- oder die Musik die Bewegung hörbar macht.

Karten gibt es an der Tageskasse im Opernhaus, telefonisch unter 0231/50 27 222 oder auf www.theaterdo.de

*Titelfoto:  Ballett Dortmund/DREI FARBEN TANZ/Giuseppe Ragona/Fotografin: Bettina Stöß.JPG

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