STAATSOPER IM SCHILLER THEATER BEI NACHT/ FOTO (C) THOMAS BARTILLA

Auf den Spuren eines der ältesten Orchester der Welt: Zweites Symposion »450 Jahre Staatskapelle Berlin« findet vom 7. bis 9. Oktober 2016 statt

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA - Staatsoper Berlin im Schillertheater / Foto: Thomas Bartilla
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA – Staatsoper Berlin im Schillertheater / Foto: Thomas Bartilla

Auf den Spuren eines der ältesten Orchester der Welt: Zweites Symposion »450 Jahre Staatskapelle Berlin« findet vom 7. bis 9. Oktober 2016 statt und blickt in das 18. Jahrhundert zurück 

Im Jahr 2020 feiert die Staatskapelle Berlin ihr 450-jähriges Bestehen und ist damit eines der ältesten Orchester der Welt – bereits in dieser Spielzeit kann das Orchester auf seine 175. Konzertsaison zurückschauen. Im Vorfeld des »großen« Jubiläums 2020 veranstaltet die Staatsoper im Schiller Theater seit der vergangenen Spielzeit 2015/16 eine jährlich stattfindende interdisziplinäre Symposions-Reihe, die sich mit Spezialisten aus dem In- und Ausland der Geschichte des Orchesters, seiner prägenden Rolle für das Berliner Musikleben sowie seiner internationalen Bedeutung widmet.

Vom 7. bis 9. Oktober 2016 nimmt das Symposion – eine Kooperation mit der Universität Bayreuth und der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg  –  unter dem Titel »Krisen- und Blütezeiten: Die Entwicklung der Königlich Preußischen Hofkapelle von 1713 bis 1806« das 18. Jahrhundert in den Blick, von der Auflösung der Königlich Preußischen Hofkapelle 1713 bis hin zum Zusammenbruch des »alten« Preußens 1806. Den Key-Notevortrag am Freitag, den 7. Oktober hält Dr. Jürgen Luh, Historiker bei der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten und Spezialist für die Geschichte König Friedrichs II. und seiner Zeit. Im Schloss Charlottenburg und im Gläsernen Foyer der Staatsoper im Schiller Theater gliedert sich das diesjährige Programm in drei Schwerpunkte: Thematisiert wird dabei nicht nur die Hofmusik zur Regierungszeit König Friedrichs II., sondern auch die der Nebenhöfe sowie die Berliner Hofmusik im politischen und gesellschaftlichen Umbruch. Akzente werden im Bereich der Hofmusikforschung in Bezug auf aktuelle Forschungstendenzen zu Gender, Kulturtransfer und Migration gesetzt.

Zu den internationalen Referenten zählen u. a. Prof. Dr. Mary Oleskiewicz (University of Massachusetts Boston, USA), Prof. Dr. Panja Mücke (Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim), Prof. Dr. Walter Kreyszig (University of Saskatchewan, Kanada), Prof. Dr. Christoph Henzel (Hochschule für Musik, Würzburg), PD Dr. Sebastian Werr (Ludwig-Maximilians-Universität München), Dr. Ellen Exner (The New England Conservatory of Music, Boston MA, USA) sowie Dr. Katherine Hambridge (Durham University, Großbritannien) sowie Dr. Ingeborg Allihn (Musikpublizistin und Rundfunkjournalistin, Berlin).

Ergänzt wird das Symposions-Programm durch ein Konzert des Ensembles Preußens Hofmusik mit Musik aus der Zeit König Friedrichs II. im Weißen Saal des Schloss‘ Charlottenburg, wo einst Friedrich der Große selbst musizierte, sowie durch eine Schlossführung.

450 JAHRE STAATSKAPELLE BERLIN – SYMPOSION
Krisen- und Blütezeiten: Die Entwicklung der Königlich Preußischen Hofkapelle von 1713 bis 1806

7. Oktober 2016, 18:00 Uhr – Schloss Charlottenburg
8. und 9. Oktober 2016, jeweils ab 10:00 Uhr – Staatsoper im Schiller Theater | Gläsernes Foyer
7. Oktober: Eintritt frei
8. und 9. Oktober: Teilnahmegebühr jeweils 5€ / 3€ (ermäßigt)

Das komplette Programm und Tickets finden Sie unter: https://www.staatskapelle-berlin.de/de/projekte/symposion-450-jahre/

Homepage der Staatsoper im Schiller Theater

*Titelfoto: STAATSOPER IM SCHILLER THEATER BEI NACHT/ FOTO (C) THOMAS BARTILLA

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