3sat zeigt die Eröffnungspremiere der Bayreuther Festspiele 2016, „Parsifal“, am 30. Juli 2016 in Erstausstrahlung

Foto: Hartmut Haenchen, © Riccardo Musacchio
Foto: Hartmut Haenchen, © Riccardo Musacchio

3sat ist bei der diesjährigen Eröffnungspremiere des „Parsifal“ in Bayreuth dabei und zeigt am Samstag, 30. Juli, 20.15 Uhr, eine  Aufzeichnung der Inszenierung von Uwe Eric Laufenberg unter der musikalischen Leitung von Hartmut Haenchen in Erstausstrahlung. Durch den Abend führt Maximilian Maier vom Bayerischen Rundfunk 

Bereits am Montag, 25. Juli, ab 19.20 Uhr, berichtet „Kulturzeit kompakt“ in einer monothematischen Sendung über die Eröffnung der Bayreuther Festspiele.

Bayreuth ist immer eine Schlagzeile wert: Nach dem Dirigentenwechsel für die Eröffnungspremiere des „Parsifal“, konzentriert sich die Berichterstattung über die Bayreuther Festspiele nun auf die Äußerungen des Premieren-Regisseurs Uwe Eric Laufenberg über die strengen Sicherheitsvorkehrungen auf dem Grünen Hügel. Dabei zählt für die begeisterten Festspielfreunde nur eins: Die Musik und die Inszenierungen, die immer wieder auf- und anregen.

3sat ist bei der diesjährigen Eröffnungspremiere des „Parsifal“in Bayreuth dabei und zeigt am Samstag, 30. Juli, ab 20.15 Uhr, eine Aufzeichnung der Inszenierung von Uwe Eric Laufenberg in Erstausstrahlung. Das Festspielorchester wird nach der Absage des designierten Gewandhauskapellmeisters Andris Nelsons von dem profilierten Wagner-Dirigenten Hartmut Haenchen geleitet. Die Rolle des Parsifal singt Klaus Florian Vogt. Durch den Abend führt BR-KLASSIK Moderator Maximilian Maier. Bereits am 25. Juli, ab 19.20 Uhr, berichtet „Kulturzeit kompakt“ in einer monothematischen Sendung über die Eröffnung der Bayreuther Festspiele.

Richard Wagner hat in seinem letzten großen Bühnenwerk mittelalterliche Sagenkreise um den Gralsritter Parzival verschmolzen und eine Oper über Leid und Erlösung, Moral und Erotik, Glaube und Atheismus komponiert, die seit ihrer Uraufführung im Jahr 1882 eine ungebrochene Faszination auf ihre Zuhörer ausübt. In der Biografie des Dirigenten Hartmut Haenchen nimmt diese Oper einen wichtigen Platz ein. In der DDR war sie verboten, und Haenchen scheiterte bei dem Versuch, die szenische Aufführung des „Parsifal“ als Chefdirigent der Mecklenburgischen Staatskapelle durchzusetzen. Bisher hat Hartmut Haenchen den „Parsifal“ an der Berliner Staatsoper, in Stuttgart, Amsterdam, Paris und Brüssel dirigiert.

Uwe Eric Laufenberg ist seit der Spielzeit 2014/2015 Intendant des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden. Seine erste Spielzeit dort hat er mit Richard Strauss‘ „Die Frau ohne Schatten“ eröffnet, danach seine Kölner Inszenierung von „Die Entführung aus dem Serail“ für das Hessische Staatstheater adaptiert. An der Wiener Staatsoper inszenierte er im März 2015 „Elektra“.

Klaus Florian Vogt ist einer der herausragenden Wagner-Tenöre. Zu seinem Repertoire gehören vor allem dramatische Partien wie Lohengrin, Parsifal, Stolzing und Siegmund, aber auch Florestan („Fidelio“), Paul („Die tote Stadt“) und Hoffmann („Les Contes d’Hoffmann“). In Bayreuth stand er bereits 2007 zum ersten Mal auf der Bühne. Von 2011 bis 2015 war er dort als Lohengrin in der Inszenierung von Hans Neuenfels zu sehen.

*Pressemeldung 3sat v.11.7.2016

*Titelfoto: Foto: Hartmut Haenchen, © Riccardo Musacchio

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