10 Jahre Konzerthaus Dortmund

Andris Nelsons und das CBSO interpretieren Mahlers Auferstehungssinfonie

Wenn Andris Nelsons am 8. September den Taktstock hebt, um seinem Instrument, dem City of Birmingham Symphony Orchestra, die ersten Klänge zu entlocken, handelt es sich ganz und gar nicht um einen normalen Konzertabend. Zum einen zelebriert – was schon feierlicher Anlass genug wäre – Nelsons hiermit die offizielle Saisoneröffnung 2012/13. Zum anderen steht das Konzert als eines von vieren an diesem Wochenende unter der Überschrift 10 Jahre Konzerthaus Dortmund: Im September 2002 wurde die Philharmonie für Westfalen eröffnet. 

Noch im jugendlichen Alter befindet sich Dortmunds Konzertsaal, ist gewissermaßen gerade den Kinderschuhen entwachsen, und noch gilt es kein ganz großes Jubiläum zu begehen. Aber 10 Jahre sind 10 Jahre sind 10 Jahre und kaum ein Dirigent von Weltruf, kaum ein Klangkörper von Rang, den das Haus an der Brückstraße im Verlauf seiner Erfolgsgeschichte noch nicht gesehen hätte. In diese Reihe passt Andris Nelsons perfekt, als ausgesprochener Freund des Konzerthaus Dortmund liegt es ihm am Herzen, die 10 Jahre musikalisch zu feiern. Kein geringerer als sein Vorgänger Sir Simon Rattle hat das City of Birmingham Symphony Orchestra zu einem der international führenden Ensembles geformt. Von Riga, seiner Heimatstadt, führte Nelsons der Weg über Herford und die Nordwestdeutsche Philharmonie nach Birmingham. Von hier aus ist der Mittdreißiger Andris Nelsons unterwegs, um mit den Wiener oder Berliner Philharmonikern zu konzertieren, mit dem New York Philharmonic oder dem Concertgebouworkest, an der Met, im Covent Garden, in Bayreuth oder eben – in Dortmund.

Neben exklusiven Interpreten wartet der Jubiläumsabend auch mit einem einzigen besonderen Werk auf, das zum ersten Mal im Konzerthaus erklingt: Gustav Mahlers riesenhafte Sinfonie Nr. 2, die sogenannteAuferstehungssinfonie. Neben dem großbesetzten Orchester sieht sie einen Chor (in diesem Fall den CBSO Chorus) sowie zwei Gesangssolisten (Sopran: Lucy Crowe, Mezzosopran: Mihoko Fujimura) vor, die im fünften Satz die ersten beiden Strophen von Klopstocks Gedicht „Die Auferstehung“ singen. Rund 200 Instrumentalisten und Vokalisten stehen auf der Bühne. Lauschen wird ihnen ein prall gefülltes Haus.

Sa 08.09.12  20.00

City of Birmingham Symphony Orchestra

CBSO Chorus

Andris Nelsons, Dirigent

Lucy Crowe, Sopran

Mihoko Fujimura, Mezzosopran

Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 2 c-moll

 

 

Einzelpreise in Euro

98,00 | 86,00 | 74,00 | 62,00 | 32,00 | 16,00
zzgl. 10% Service- und 1,50 Euro Systemgebühr
RWE-Jugendrabatt 12,50 Euro

 

Infos & Tickets: T 0231 – 22 696 – 200

F 0231 – 22 696 – 222

info@konzerthaus-dortmund.de

www.konzerthaus-dortmund.de

 

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